Modernisierung

Sportplatz Hackenberg: Zeitplan für die Sanierung steht

Ob die SG Hackenberg schon 2022 auf dem neuen Platz spielen kann, ist noch nicht sicher.Archivfoto:Doro Siewert
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Ob die SG Hackenberg schon 2022 auf dem neuen Platz spielen kann, ist noch nicht sicher.

Die Umwandlung vom Tennen- in einen Kunstrasenplatz soll vier bis fünf Monate dauern.

Von Andreas Weber

Remscheid. Der Zeitplan für die Modernisierung des Sportplatzes Hackenberg steht. Ende Juni sollen die Baumaßnahmen beginnen. Wenn das Wetter mitspielt, veranschlagt die Stadtverwaltung vier bis fünf Monate für die Umwandlung des Tennenplatzes in einen Kunstrasen. „Witterungsbedingte und kapazitätsbedingte Verschiebungen im Zeitplan können aber nicht ausgeschlossen werden“, warnen die städtischen Planer vor zu großem Optimismus, dass die SG Hackenberg 2022 auf dem neuen Untergrund loslegen kann.

Ebenfalls 2023 realisiert werden die geplanten sportlichen Nebenangebote auf Empfehlung der Technischen Betriebe Remscheid (TBR). Die TBR werden im kommenden Jahr auch umfangreiche Arbeiten an der Kanalisation vornehmen müssen. Abgesprochen ist, dass die SG Hackenberg einen Eigenanteil von 50.000 Euro erbringt. Mit der Stadt wurden die Arbeiten definiert, die von der SGH als sogenannte Muskelhypothek übernommen werden. Im Februar wurden als vorbereitende Maßnahme fünf Bäume gefällt, die nicht unter die Baumschutzsatzung fallen.

Ausschreibung und Submission sollen bis Ende April erfolgen, die Prüfung und Vergabe der Arbeiten sich bis Ende Mai anschließen. Ab dem 7. Juni soll die SGH dann ihren Part der Baumaßnahmen leisten. Dies wird unmittelbar nach dem traditionellen Fußball-Pfingstturnier für Jugendmannschaften sein.

In Neuenkamp ist die entscheidende Frage noch nicht geklärt: Wird der momentane Platzeigentümer, der RSV, die Landesförderung aus dem „Investitionspark Sport“ bewilligt bekommen?

Nachdem der erste Antrag, in dem an der Vereinsimmobilie am Fürberg ein zusätzlicher Mehrzweckraum vorgesehen war, zwar bewilligt, aber nicht realisiert werden konnte, weil seit Antragsstellung die Baupreise explodiert waren, hatte der RSV einen modifizierten Antrag formuliert. Darin geht es um Instandsetzungen und Modernisierungen im Bestand der Immobilie.

Der Antrag wurde bei der Bezirksregierung Düsseldorf fristgerecht bis Ende Januar eingereicht. Eine Entscheidung darüber steht aus. Solange es kein grünes Licht gibt, wird der Sportplatz Neuenkamp noch nicht vom RSV an die Stadt Remscheid übereignet. Erst wenn die Landesmittel fließen, kann in Neuenkamp die fertige Kunstrasen-Planung vollendet werden.

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