Politik

SPD braucht eine neue Parteispitze

Christine Krupp machte den Kampf gegen Extremismus zu ihrem Thema.
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Christine Krupp machte den Kampf gegen Extremismus zu ihrem Thema.
  • Axel Richter
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Christine Krupp tritt nicht mehr an.

Remscheid. Die SPD sucht eine neue Parteispitze. Auf dem Parteitag am 24. September tritt Christine Krupp, Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Remscheid, nicht zur Wiederwahl an. Dafür nennt sie persönliche Gründe. „Ich möchte wieder mehr Zeit für meine Familie haben“, sagt sie im Gespräch mit dem RGA.

Christine Krupp, 1980 geboren, ist verheiratet und Mutter zweier Kinder (sieben und ein Jahr alt). Nach dem Abitur am Gertrud-Bäumer-Gymnasium absolvierte sie eine Ausbildung zur Lacklaborantin bei Dupont in Wuppertal. Es folgten ein Studium an der Akademie of Labour in Frankfurt sowie hauptamtliche Gewerkschaftstätigkeiten, unter anderem in Berlin. 2013 kehrte sie nach Remscheid zurück, seit 2014 sitzt sie für die SPD im Stadtrat. 2017 wurde Christine Krupp mit 92,3 Prozent der Stimmen zur Vorsitzenden ihrer Partei gewählt. Sie trat die Nachfolge von Sven Wiertz an, der das Amt zuvor sieben Jahre ausgeübt hatte. Christine Krupp machte den Kampf gegen Extremismus zu einem ihrer Hauptthemen. Nachdem sich am Mittwoch vergangener Woche der neue Lenneper Bezirksbürgermeister Markus Kötter (CDU) mutmaßlich von der AfD hatte mitwählen lassen, ging sie die CDU deshalb hart an.

„Ich bleibe der Remscheider Politik erhalten“, kündigt sie nun an. An der Parteispitze aber soll es einen Wechsel geben. Eine Doppelspitze wie auf Bundesebene werde es in der Remscheider SPD nicht geben, sagt die scheidende Chefin. Einen Kandidaten oder eine Kandidatin für ihre Nachfolge gebe es noch nicht.

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