Beratung

Sparkasse berät in Finanzfragen jetzt auch im Video-Chat

Thomas Hahn ist einer von zwei Mitarbeitern, die im digitalen Beratungscenter arbeiten. 80 Kunden probierten es bereits aus. Foto: Roland Keusch
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Thomas Hahn ist einer von zwei Mitarbeitern, die im digitalen Beratungscenter arbeiten. 80 Kunden probierten es bereits aus.
  • Axel Richter
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Ohne App: Kunden treffen ihren Bankberater zum Online-Gespräch

Remscheid. Wer seinem Bankberater im persönlichen Gespräch gegenübersitzen möchte, der muss dazu künftig keine Filiale mehr betreten. Die Stadtsparkasse Remscheid bietet das Kundengespräch jetzt per Video-Chat an. Das heißt: „Alles, was in einer Geschäftsstelle erledigt werden kann, ist unter hohen Sicherheitsstandards nun auch mobil möglich“, sagt Herbert Thelen, stellvertretendes Mitglied des Sparkassen-Vorstandes und zuständig unter anderem für den Vertriebsbereich.

Angestoßen hat die Stadtsparkasse ihr digitales Beratungscenter bereits vor der Pandemie. „Aber nicht zuletzt hat Corona der Digitalisierung unserer Beratungsangebote zusätzlichen Schub verliehen“, sagt Thelen.

Berater holen den Kunden aus dem Online-Banking ab

Den Kunden soll die Videokonferenz mit dem Berater Zeit und Wege ersparen. „Von der Anlageberatung und Wertpapiergeschäften mit Investitionen in die Kapitalmärkte über die Kreditfinanzierung bis hin zum Bausparen, zur Altersversorgung und zum Zahlungsverkehr können alle Bankgeschäfte erledigt werden“, erklärt Denisa Gagliardi, die für das digitale Beratungscenter verantwortlich zeichnet: Die Kommunikation ist verschlüsselt und findet von zu Hause und unterwegs mit Laptop oder Tablet statt.

Mehr brauchen die Kunden laut Stadtsparkasse nicht. Keine App, kein zusätzliches Programm sei erforderlich. Wer seinen Bankberater im Video-Chat sprechen möchte, vereinbart lediglich einen Termin mit ihm und begibt sich zur vereinbarten Zeit ins Online-Banking. „Dort holen wir den Kunden ab“, sagt Berater Thomas Hahn, der mit Dominik Brzoska den Auftakt macht.

„Bei wachsender Nachfrage ist auch eine personelle Erweiterung denkbar“, sagt Herbert Thelen. Allerdings bleibe das Angebot in den vorhandenen Filialen erhalten. „Das ist keine Kostenersparnis“, sagt er. „Der Beratungsbedarf bleibt ja erhalten.“

Wer mag, sucht seinen Bankberater also künftig in der Filiale auf, oder er verabredet sich mit ihm für den Chat im Netz. 70 bis 80 Kunden haben das Angebot schon ausprobiert, sagt Thomas Hahn. Übrigens nicht nur junge. In der Pandemie haben sich auch viele ältere PC, Smartphone und Tablet erschlossen.

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