Covid-19

Sozialdezernent Thomas Neuhaus: „Wir müssen impfen, was das Zeug hält“

Die dritte Impfung dürfen sich alle verabreichen lassen, deren Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Foto: Christian Beier
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Die dritte Impfung dürfen sich alle verabreichen lassen, deren Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt.
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    VonFrank Michalczak
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Sozialdezernent Thomas Neuhaus will eine zweite Anlaufstelle für Impfungen gegen das Coronavirus einrichten.

Remscheid. Die Stadt Remscheid will ihre öffentlichen Impfangebote deutlich erweitern – mobil und stationär. Neben der Anlaufstelle im Zentrum Süd, Rosenhügeler Straße 2-8, die ab dem 1. Dezember an den Start geht, soll es eine weitere Impfstation geben, wie Sozialdezernent Thomas Neuhaus berichtet. „Wir prüfen derzeit mögliche Standorte.“ An beiden Anlaufstellen sollen künftig Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen gegen Corona möglich sein.

Zunächst aber wird das Angebot im Gesundheitsamt an der Hastener Straße fortgesetzt. Von Montag, 22. November, bis Mittwoch, 24. November, können sich dort Interessierte impfen lassen – jeweils von 11 bis 18 Uhr. Während hierfür keine Terminvereinbarung nötig ist, müssen Impfwillige mit den beiden neuen Impfstellen einen Zeitpunkt verabreden. „Es soll ja alles in geordnete Bahnen verlaufen“, erklärt Thomas Neuhaus, der ankündigt, dass Anmeldungen für die Impfstelle an der Rosenhügeler Straße in einigen Tagen möglich sein werden – sowohl telefonisch als auch im Internet unter remscheid.de.

Mit diesen Angeboten will die Stadtverwaltung die Dienstleistung der niedergelassenen Mediziner und der Betriebsärzte ergänzen. „Wir müssen impfen, was das Zeug hält“, stellt der Sozialdezernent mit Blick auf das Infektionsgeschehen fest. Dabei rät er ausdrücklich auch zum Boostern – also zur Auffrischungsimpfung, die nun allen ab 18 Jahren empfohlen wird.

In den vergangenen sieben Tage habe es in Remscheid 40 Impfdurchbrüche gegeben – so viele Personen haben sich infiziert, obwohl sie geimpft waren. Etwa viermal so viele Ungeimpfte steckten sich mit dem Virus an. Und bei ihnen sei die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf deutlich größer als bei der Patientengruppe der Geimpften.

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