Corona-Zwangspause

SKF-Frauenforum nimmt nach langer Pause Fahrt auf

Ziel ist es, möglichst viele Frauen für die Politik zu gewinnen – Fragen an Bundestagskandidaten geschickt.

Von Sabine Naber

Vor rund zwei Jahren haben sich politisch aktive Frauen zusammengefunden, um das Frauenforum im SKF (Sozialdienst-Katholischer-Frauen) wieder aufleben zu lassen: „Rund 20 Jahre war da Funkstille, inzwischen sind aber wieder etwa 30 Frauen dabei“, ist Remscheids Gleichstellungsbeauftragte Christel Steylaers froh, dass jetzt wieder neuer Schwung ins SKF-Forum 2.0 gekommen ist.

Per Zoom-Konferenzen sei man im Lockdown zusammengekommen, das habe gut funktioniert. Mit dabei sind interessierte Privatpersonen, Frauen aus den Beratungsstellen oder den Parteien. Wer Interesse an der Arbeit hat, ist willkommen. Weil eines der Ziele des Forums natürlich auch heißt, möglichst viele Frauen für Politik zu gewinnen. „Denn wir möchten gerne in Remscheid Politik gestalten, unsere Forderungen in die Öffentlichkeit bringen und den Internationalen Frauentag wieder organisieren“, ist man sich einig.

„Fragen, Sorgen und Nöte sind aus unserem Umfeld an uns herangetragen worden. Wir wollen wissen, was die Kandidaten unseres Bundestagswahlkreises dazu sagen und haben Jürgen Hardt (CDU), Ingo Schäfer (SPD), Silvia Vaeckenstedt (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Robert Weindl (FDP) und Shoan Vaisi (Die Linke) acht Fragen geschickt“, schildert Karoline Jungbluth die jüngsten Aktivitäten. Alle haben auf Fragen wie „Welche Möglichkeiten bestehen vonseiten der Politik, Eltern bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen? Welche Maßnahmen halten Sie für geeignet und realistisch“ oder auch „Was wollen Sie tun, um zu einer gerechteren Verteilung der unbezahlten Sorgearbeit zwischen Männern und Frauen zu gelangen“ und „Welche Maßnahmen unterstützen Sie, um den Klimawandel zu begrenzen“, schriftlich geantwortet.

„Es sind Fragen, die wohl allen Frauen auf den Nägeln brennen. Egal, ob sie jung oder alt sind. Wenn wir nur an den Klimawandel denken, der ja ein bestimmender Faktor in unser aller Lebenssituation ist“, betont Gundula Michel. Es gehe in diesen Fragen auch um Gleichberechtigung, die die Kinder zu Hause erleben müssten: „Erst wenn das so ist, empfinden sie das als normal“, macht Erden Ankay-Nachtwein deutlich.

Wer Interesse daran hat, die Antworten der Politikerin, der Politiker zu erfahren, der kann eine Mail an www.frauenbuero@remscheid.de schicken oder Christel Steylaers unter: Tel.16 39 59 anrufen. Zu ihrem nächsten Treffen wollen die Frauen bei Pro Familia zusammenkommen, um sich zum Thema Schwangerschaftsabbruch informieren zu lassen. Und sich anschließend der Organisation des Internationale Frauentages am 12. März 2022 widmen.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Sparkasse Remscheid legt Geldautomaten still
Sparkasse Remscheid legt Geldautomaten still
Sparkasse Remscheid legt Geldautomaten still
Motorradfahrer wird bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Motorradfahrer wird bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Motorradfahrer wird bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Gute Nachricht für das Allee-Center: Schuhe Kämpgen kommt
Gute Nachricht für das Allee-Center: Schuhe Kämpgen kommt
Gute Nachricht für das Allee-Center: Schuhe Kämpgen kommt
Führerscheine aus Papier werden schrittweise umgetauscht
Führerscheine aus Papier werden schrittweise umgetauscht
Führerscheine aus Papier werden schrittweise umgetauscht

Kommentare