Autorin

Sie fand über Stephen King ihre Berufung

Nicole Rensmann (51) ist freiberufliche Schriftstellerin und arbeitet gerade an zwei Büchern, die 2022 erscheinen. Foto: D. Rensmann
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Nicole Rensmann (51) ist freiberufliche Schriftstellerin und arbeitet gerade an zwei Büchern, die 2022 erscheinen.

Nicole Rensmann ist Schriftstellerin.

Von Melissa Wienzek

Remscheid. Wörter und Bücher sind das Leben von Nicole Rensmann. „In unserer Wohnung wimmelt es nur so von Büchern“, sagt die 51-jährige Remscheiderin. Kein Wunder: Seit 1998 ist die Mutter zweier Söhne freiberufliche Schriftstellerin und arbeitet seitdem für verschiedene Verlage und Firmen. Nebenbei führt sie einen Blog „mit guten Zahlen“, wie sie sagt. „Ich brauche das Schreiben. Es gibt mir viel. Dabei entspanne ich mich“, erklärt Nicole Rensmann, die früher auch Lesungen in Remscheid gegeben hat.

Vielleicht wird es bald sogar wieder eine geben – wenn das neue Buch erschienen ist, an dem sie gerade arbeitet. Ihr Science-Fiction-Roman ist in den Endzügen, 2022 wird er im Polaris Verlag erscheinen. Er spielt in der näheren Zukunft. Gleichzeitig arbeitet sie bereits seit drei Jahren an einem zweiten Projekt: „Ich schreibe eine Biografie über die Bildhauerin Lore Friedrich-Gronau. Dazu wird es nicht nur ein Werkverzeichnis, sondern auch ein Wiki geben, das ich mit einem Programmierer zusammen erstelle.“ Die Biografie soll ebenfalls 2022 erscheinen. Woher nimmt die Schriftstellerin ihre Inspiration? „Man muss mit offenen Augen durch die Welt gehen“, sagt Nicole Rensmann.

Zum Schreiben, zu ihrer Berufung, kam die gebürtige Remscheiderin über Umwege. Zunächst absolvierte sie eine kaufmännische Ausbildung, ging dann in die Industrie, bis ihr erstes Kind geboren wurde. Nur kurze Zeit später machte sie sich selbstständig mit einem Versandantiquariat. Zwischendurch hatten sie und ihr Mann einen PC-Service und einen GPS-Ortungsservice bei Demenz. Doch das Schreiben ließ sie nicht los – also engagierte sich Nicole Rensmann Anfang der 90er ehrenamtlich beim Stephen-King-Fanclub, schrieb das Fan-Magazin, beantwortete Briefe, schaffte neue Mitglieder heran. „Dort habe ich übrigens auch meinen Mann und meine beste Freundin kennengelernt“, erzählt sie. Ein Mann, der nicht liest, wäre für sie absolut schwierig gewesen, sagt die Schriftstellerin lachend.

Und warum Stephen King? „Mich hat fasziniert, wie Stephen King den Horror in den Alltag gebracht hat. Man fiebert richtig mit den Charakteren mit.“ Ihr Lieblingsbuch lautet daher „The Stand“, zu Deutsch: „Das letzte Gefecht“.

nicole-rensmann.de

„KuK Ma!“: Mas Süss stellt Nicole Rensmann heute im Video vor: kuk-remscheid.de

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