Ergebnisse der Wahl

Seniorenbeirat: CDU bleibt die stärkste Kraft

Fast 15 000 Remscheider hatten bei der Wahl zum Seniorenbeirat abgestimmt, nun wurden die Stimmen ausgezählt. Foto: Michael Schütz
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Fast 15.000 Remscheider hatten bei der Wahl zum Seniorenbeirat abgestimmt, nun wurden die Stimmen ausgezählt.

Es war nicht eine genaue Kopie, aber zumindest eine Art Fortsetzung.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Die Wahl zum Seniorenbeirat, die vor einer Woche parallel zur Kommunalwahl stattfand und am Samstag ausgezählt wurde, spiegelt ein Stück weit die Ergebnisse der Ratswahl wieder: Die CDU verliert deutlich, die SPD bewegt sich auf dem Niveau der vorherigen Wahl, und die Grünen gewinnen deutlich hinzu.

Anders als bei der Wahl zum Stadtrat konnte die CDU aber ihren Status als stärkste Fraktion verteidigen, trotz eines Verlustes von rund zehn Prozentpunkten, nach 47,1 Prozent 2014 gab es diesmal 37,9. Von den 13 Sitzen im neuen Beirat werden die Christdemokraten fünf (bisher sechs) inne haben. Die SPD konnte ein paar Prozentpunkte hinzugewinnen, von 32,4 auf 34,8, und bleibt bei vier Sitzen. Und die Grünen steigerten ihr Ergebnis von knapp über drei auf fast elf Prozent und sind in Zukunft nicht mehr nur beratend, sondern mit einem ordentlichen Mitglied vertreten.

„Für mich sind die Gewinner die Grünen“, sagt dann auch Elke Rühl (CDU), scheidende Vorsitzende des Beirates. Der Trend der Kommunalwahl habe sich indirekt fortgesetzt, schätzt die ehemalige Landtagsabgeordnete, die schon vor der Wahl erklärt hatte, sich ganz auf ihre Arbeit in der BV Süd zu konzentrieren, die Wahl ein.

Trotzdem sei man stärkste Fraktion im Seniorenbeirat geblieben, betont Rühl: „Ich bin sehr zufrieden.“ Zumal man wahrscheinlich auch in Zukunft die Vorsitzende des Gremiums stellen wird. Aller Voraussicht nach wird Gundula Michel diese Aufgabe von Elke Rühl übernehmen.

Zufrieden zeigte sich auch Klaus Grunwald (SPD), im bisherigen wie im zukünftigen Seniorenbeirat vertreten: „Das ist, wie das gesamte Wahlergebnis, positiv zu beurteilen.“ Auch weil die Wahlbeteiligung mit über 45,5 Prozent höher lag als bei den anderen Abstimmungen. „Ich freue mich darüber.“ Das gute Ergebnis sei nicht zuletzt der Wirkung von Oberbürgermeister Mast-Weisz zu verdanken, vermutet Grunwald. „Aber vielleicht liegt das ja auch an der guten Arbeit, die wir in den letzten sechs Jahren geleistet haben.“

Mehr als 32 000 Remscheider ab 60 Jahre waren vor einer Woche aufgerufen, im Rahmen der Kommunalwahl neben Stadtrat, Oberbürgermeister und Bezirksvertretungen auch die Mitglieder des Beirates zu wählen. Neben fünf Christ- und vier Sozialdemokraten gehören dem neuen Seniorenbeirat je ein Vertreter von Grünen, Linken, FDP und WiR an. In der Mehrheit übrigens Frauen: Sieben der 13 Mitglieder sind weiblich.

Der Plakat-Dschungel in Remscheid lichtet sich

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