Beiratssitzung

Seniorenbeirat bittet die Stadtverwaltung um Erhellung

Die Untere Allee bei Nacht: ein Angstraum. Archivfoto: Roland Keusch
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Die Untere Allee bei Nacht: ein Angstraum. (Archivfoto)
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Beleuchtungskonzept soll vom Dezernenten vorgestellt werden.

Remscheid. Im September 2019 beschloss der Rat die Beleuchtungskonzeption für Remscheid. Ein Thema, bei dem auch der Seniorenbeirat nach Erhellung verlangt. Denn: „Durch eine seniorenorientierte Beleuchtungskonzeption können Angsträume entschärft beziehungsweise vermieden werden“, heißt es in einem Antrag des Gremiums, der der Stadt zur Kenntnis vorgelegt wurde. Klaus Wetzel (Die Linke) trug bei der gestrigen Beiratssitzung im Großen Sitzungssaal des Rathauses Bedenken vor: „Wenn man von Angsträumen spricht, sollte man an die Verschmutzung solcher Ecken denken und daran, dass es eine Lichtverschmutzung gibt.“

Opfer von zu viel Helligkeit würden die Insekten. Deren Massensterben werde unter anderem durch die Lichtverschmutzung Vorschub geleistet. Wetzel riet darüber hinaus älteren Menschen, die abends in der Öffentlichkeit unterwegs sind, sich nicht dunkel zu kleiden, sondern helle Sachen anzuziehen, auch mit Reflektoren. Zu diskutieren ist das Beleuchtungskonzept indes nicht mehr. „Das wurde vor zwei Jahren gemacht, einschließlich der Insektenfrage“, erklärte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Die Umsetzung steht jetzt bevor.

Der OB versprach dem Seniorenbeirat, dass Dezernent Peter Heinze im Beirat vorbeischauen und die Einzelheiten erläutern werde. Dies gilt gleichermaßen für die Neugestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes. Auch zum zentralen Busbahnhof hatte es einen Antrag des Seniorenbeirates gegeben. Das Gremium bittet darum, über alle vom Rat zu fassenden Beschlüsse vorab informiert zu werden. Dies sicherte Burkhard Mast-Weisz zu.

Zum einen sei mit einem großen Maßnahmenkatalog dafür gesorgt, dass der neue Platz übersichtlich und barrierefrei gestaltet werden wird, zum anderen werde Peter Heinze nach Abschluss der Planung auf die Senioren zugehen. Nicht zusichern wollte der OB, wann ein Vertreter des Gesundheitsamtes vorbeischaut, um den älteren Herrschaften Impfstoffe und Impfstrategie zu erläutern, wie es Beiratsmitglied Horst Dieter Dehnert angeregt hatte. „Lassen Sie den Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Frank Neveling momentan seiner wichtigen Arbeit nachgehen“, bat Mast-Weisz um Geduld.

Bei der Neuwahl für den Beirat des Sana-Klinikums fiel mit acht Ja-Stimmen die Wahl auf die Vorsitzende Gundula Michael als Vertreterin des Beirats.

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