Remscheider Schatzsuche

900 Schatzsucher waren im Remscheider Wunderwald

Sarah Knörr und Horst Kläuser mit den Utensilien, die für die 2. Remscheider Schatzsuche benötigt werden und helfen, den Schlüssel zum Wunderwald zu finden.
+
Sarah Knörr und Horst Kläuser mit den Utensilien, die für die 2. Remscheider Schatzsuche benötigt werden und helfen, den Schlüssel zum Wunderwald zu finden.

Eineinhalb Monate nach ihrem Auftakt wertet die Stadt die „Remscheider Schatzsuche“ bereits jetzt als vollen Erfolg.

Remscheid. 900 kleine und große Remscheider haben den Wunderwald schon aufgesucht. Beziehungsweise den Schatz gefunden, der darin versteckt ist. Eineinhalb Monate nach ihrem Auftakt wertet die Stadt die „Remscheider Schatzsuche“ bereits jetzt als vollen Erfolg. Noch bis zum 1. August sind Familien dazu eingeladen, selbst auf Schatzsuche zu gehen. Und zwar an den schönsten Orten Remscheids.

Das funktioniert so: An zehn Stellen, die in einer Schatzkarte vermerkt sind, haben die Technischen Betriebe Remscheid einen QR-Code hinterlegt. Dahinter verbirgt sich jeweils ein Rätsel. Wer es löst, erhält einen Teil einer Koordinate. Zusammengesetzt ergibt sich daraus der Schlüssel zum Wunderwald. Alles, was die Schatzsucher brauchen, ist also ein Smartphone mit QR-Scanner, darüber hinaus feste Schuhe und die Schatzkarte natürlich. Die lässt sich auf der Internetseite www.schatzsuche-remscheid.de herunterladen. Über 10 000 Zugriffe habe es darauf bereits gegeben, berichtet Markus Wolff, Chef des Stadtforstamtes. Mit der Aktion wollen die Förster für den Wald als realen Schatz werben, den die Remscheider vor ihrer Haustür finden. Mit ihrem Stadtbaumkonzept 2050 möchten die Technischen Betriebe zudem Paten gewinnen für den Baum vor der eigenen Haustür und zum Pflanzen von Bäumen im eigenen Garten. ric

Artikel vom 11. Juni

Schatzsuche im Wald wird getrübt: Schatzinseln beschädigt und Schilder entwendet

Remscheid. „Leider wurden in letzter Zeit vermehrt Schatzinseln beschädigt und Schilder entwendet. Auch unser schöner Wunderwald vermisst einige kleine Kunstwerke und wurde in den vergangenen Tagen wiederholt zum Entsorgen von Müll missbraucht“, klagen die TBR auf Facebook.

Um den Suchspaß für die ganze Familie fortzusetzen, gilt: „Wir möchten alle Waldbesucher, egal ob Schatzsucher, Wanderer oder Sonntags-Spaziergänger bitten, respektvoll mit dem Wald grundsätzlich und unseren temporären Installationen umzugehen.“ Es verursache einen enormen Zeit- und Kostenaufwand, alle zehn Schatzinseln und den Wunderwald auszubessern und fehlende Schilder zu ersetzen. Sollte dies weiter notwendig sein, würden nicht alle Schatzinseln bis zum Ende der Aktion zur Verfügung stehen. -AWe-

Artikel vom 12.5.2021

Koordinaten führen zum Wunderwald

Am Donnerstag startet die Neuauflage der Remscheider Schatzsuche.

Von Peter Klohs

Remscheid. So eine richtige Schatzsuche ist sicher eines der spannendsten Dinge, die man als Kind erleben kann. Und so mancher junggebliebener Erwachsener wird sich gerne daran beteiligen. Nach dem Erfolg der ersten Remscheider Schatzsuche im vergangenen Herbst haben die TBR im Verbund mit zahlreichen anderen Remscheider Institutionen die zweite Schatzsuche auf den Weg gebracht.

Das Netzwerk Remscheid brummt! war federführend an der Aktion beteiligt, die von der Agentur Bürger Albrecht Partner umgesetzt wurde und unter dem Motto: „Findet den Schlüssel zum Wunderwald“ steht. Arbeit Remscheid, die Naturschule Grund, das Regionale Bildungsbüro und der Journalist Horst Kläuser waren an prominenter Stelle ebenfalls Teil des Projekts.

Oberbürgermeister Mast-Weisz hat die Schatzsuche bereits ausprobiert

„Ab dem Donnerstag stehen alle Informationen für die Schatzsucher bereit“, erklärte der Schirmherr der Aktion, OB Burkhart Mast-Weisz, im Rahmen eines Pressetermins im Wald nahe des Remscheider Impfzentrums. „Ich war auch schon im Wunderwald, verrate aber nicht, wo er sich befindet. Aber das kann ich sagen: Es ist ein tolles Geschenk an die Familien und die Kinder der Stadt.“

Sarah Knörr von der Agentur Bürger Albrecht Partner gab Auskunft über alles Wissenswerte zur Schatzsuche. „Zunächst einmal ist die Teilnahme kostenlos und auch unter den Corona-Einschränkungen möglich. Zehn Schatzinseln sind im gesamten Remscheider Stadtgebiet versteckt. Sie gilt es zu finden, sich die Geschichte des Ortes anzuhören und ein Rätsel zu lösen. Alle Schatzinseln sind frei zugänglich und können in beliebiger Reihenfolge aufgesucht werden. An jeder Schatzinsel gibt es den Teil einer Koordinate als Gewinn. Wer alle zehn Rätsel lösen kann, erhält die vollständigen Koordinaten, die ihn zum Wunderwald führen. Der Ort steht für Zauber. Das werden die Schatzsucher erleben.“

Smartphone mit QR-Code-Scanner wird benötigt

Um an der Aktion teilzunehmen, werden eine Schatzkarte und ein Smartphone mit QR-Code-Scanner benötigt. Zum Start der Schatzsuche bekommt man die gedruckte Schatzkarte in den Corona-Testzentren, im Rathaus, in den Apotheken sowie in der Natur-Schule Grund. Zudem wurden die Schatzkarten direkt an die Remscheider Schulen geliefert. Die Lehrer kümmern sich dort um die Verteilung.

„Es gibt in diesem Jahr etwas Besonderes“, berichtet Sarah Knörr. „Die Schatzsucher können sich die Geschichten zum Rätsel nicht nur durchlesen. Auf den Landingpages der Schatzinseln werden sie erstmals vorgelesen, was im Vorfeld der Aktion Horst Kläuser übernommen hat. Außerdem gibt es tolle Sounds von Dominik Eulberg dazu.“

Der Remscheider Journalist Kläuser demonstriert das Prozedere am eigenen Smartphone, lauscht seiner Stimme und schmunzelt. „Ich habe so viel dabei gelernt“, sagt er und zeigt sich dankbar, in einer Stadt mit einer so großartigen Natur leben zu dürfen.

Basteleien von Kindern sind Teil des Wunderwaldes geworden

„Unglaublich viele Kitas haben uns unterstützt“, weiß Markus Wolff, Leiter des Remscheider Stadtforstamtes. „Das hat uns absolut geflasht. Und alles, was die Kinder für uns gebastelt oder sonst wie hergestellt haben, ist Teil des Wunderwaldes geworden. Das war uns wichtig.“

Brigitte Dörpinghaus, Remscheider Schulamtsdirektorin, bestätigt die nicht erwartete Menge an Utensilien, die aus den Kitas kam. „Da war eine sehr starke Hilfsbereitschaft zu spüren.“

Die zweite Remscheider Schatzsuche beginnt am Donnerstag, 13. Mai. Das Ende der Aktion ist für den 1. August 2021 geplant. Weitere Informationen bietet die Website: www.schatzsuche-remscheid.de. Bilder und Posts können unter den Hashtags #SchatzsucheRemscheid und #wunderwald veröffentlicht werden.

Hintergrund

Die zweite Remscheider Schatzsuche lädt Kinder, Jugendliche, Familien und Schulklassen dazu ein, die Wunder des Waldes zu entdecken. Auch das Regionale Bildungsbüro, Arbeit Remscheid, die Agentur Bürger Albrecht Partner und Journalist Horst Kläuser waren am Zustandekommen der Schatzsuche beteiligt. Die Schatzkarte gibt es auch als pdf-Datei auf Schatzsuche-remscheid.de.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Jetzt in Lennep - Täter sprengen weiteren Geldautomaten
Jetzt in Lennep - Täter sprengen weiteren Geldautomaten
Jetzt in Lennep - Täter sprengen weiteren Geldautomaten
Wochenmarkt ab Samstag auf der oberen Alleestraße
Wochenmarkt ab Samstag auf der oberen Alleestraße
Wochenmarkt ab Samstag auf der oberen Alleestraße
St. Martin kehrt nach Remscheid zurück
St. Martin kehrt nach Remscheid zurück
St. Martin kehrt nach Remscheid zurück
Natürlich nachhaltig: So funktioniert Foodsharing in Remscheid
Natürlich nachhaltig: So funktioniert Foodsharing in Remscheid
Natürlich nachhaltig: So funktioniert Foodsharing in Remscheid

Kommentare