Zehn Fragen

Samantha Jannasch: „Wir meckern zu oft über unsere Stadt“

Samantha Jannasch (40). Foto: Bildsprache/Sina Frantzen
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Samantha Jannasch (40).

Samantha Jannasch antwortet heute

Samantha Jannasch (40) führt die gleichnamige Familienkonditorei mit dem angeschlossenen Café Sahnetörtchen. Die gebürtige Remscheiderin beantwortet heute unsere zehn Fragen.

Wie würden Sie die Stadt Remscheid in einem Satz beschreiben?

Samantha Jannasch: Remscheid ist leider oft regnerisch und grau, aber seine Menschen aus so vielen unterschiedlichen Kulturen machen es bunt und vielfältig – zu jeder Jahreszeit.

Was muss ein Nicht-Remscheider unbedingt tun, wenn er in Remscheid ist?

Jannasch: Eine Runde um die Talsperre drehen und auf der Staumauer die Seele baumeln lassen. Die Müngstener Brücke besuchen und am Abend in der Villa Paulus essen gehen und nebenbei die wunderschön sanierte, historische Villa bestaunen.

Was ist Ihre Leidenschaft?

Jannasch: Pferde! Seit ich ein kleines Mädchen war, bin ich ihnen verfallen. Diese großen, sensiblen Tiere faszinieren mich. Beim Pferd kann ich mich super entspannen und die Natur genießen. Es gibt nichts Schöneres, als mit dem Pferd durch den bergischen Wald zu reiten.

Wer war der Held Ihrer Kindheit?

Jannasch: Wendy – Wer hätte es gedacht? Ich war einfach ein Pferdemädchen!

Welches Buch lesen Sie gerade oder welche Serie schauen Sie gerne?

Jannasch: Ich lese gerade „Serotonin“ von Michel Houellebecq. Und da ich ein ziemlicher Serienjunkie bin, habe ich gerade die zweite Staffel „Beforeigners“ im Fernsehen zu Ende gesehen.

Was geht Ihnen in Remscheid auf die Nerven?

Jannasch: Dass wir Remscheider zu oft über Remscheid meckern und zu selten an unsere Stadt und ihr Potenzial glauben.

Wo kann man gut ausgehen?

Jannasch: Es führt kein Weg am Saxo und Vis a Vis in der Alten Bismarckstraße vorbei. Dort gibt es fantastische Drinks, und man trifft tolle und weltoffene Menschen. Und nebenbei mixt der Barmann den besten Gin Fizz der Welt.

Was würden Sie tun, wenn Sie Oberbürgermeisterin von Remscheid wären?

Jannasch: Wenn’s so leicht wäre: Die Verwaltungsstrukturen vereinfachen, damit gute Ideen schneller umgesetzt werden können und nicht ständig an der Bürokratie scheitern müssen.

Was ist in Remscheid wirklich einmalig?

Jannasch: Für mich? Remscheid ist meine Heimat und mein zu Hause!

Welche Schlagzeile würden Sie gern im RGA lesen?

Jannasch: „Alleestraße erstrahlt in neuem Glanz!“ -mw-

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