Delegierte stimmen Verhandlungen zu

RSV-Vertreter stellen Weichen für die Zukunft des Sportplatz Neuenkamp

RSV-Vorsitzender Hartmut Bau leitete die Delegiertenversammlung im Restaurant Ambiente gewohnt souverän und humorvoll. Foto: Peter Klohs
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RSV-Vorsitzender Hartmut Bau leitete die Delegiertenversammlung im Restaurant Ambiente gewohnt souverän und humorvoll.

Mit rund 2100 Mitgliedern zählt der Remscheider Sportverein (RSV) zu den großen Vereinen im Bergischen Land.

Von Peter Klohs

Remscheid. Mit rund 2100 Mitgliedern, die in zehn Abteilungen 31 Sportarten ausüben und in denen über 100 Trainer und Übungsleiter tätig sind, zählt der Remscheider Sportverein (RSV) zu den großen Vereinen im Bergischen Land. Die Rechte der Mitglieder werden durch Vertreter der einzelnen Abteilungen in der jährlich stattfindenden Delegiertenversammlung wahrgenommen.

So kamen am Donnerstagabend im vereinseigenen Restaurant Ambiente 50 Delegierte sowie Vorstand und Präsidium des Vereins zusammen. Peter Brinkmann, verantwortlich für die Pressearbeit des Vereins, hatte die Zusammenkunft exakt nach den Coronavorgaben geplant. Auch am Sitzplatz musste jeder Teilnehmer eine Maske tragen.

Wie alle deutschen Sportvereine war der RSV von Mitte März bis Mitte Mai 2020 geschlossen. Dies wirkte sich, so der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Dennis Bonna, zwar auf die finanzielle Lage des Vereins aus, jedoch „sind wir mit einem blauen Auge davongekommen.“ Bonna beklagte vor allem das Wegbrechen von Teilnehmern am Reha-Sport, einem Teilbereich des Vereins, in dem Gelder nur fließen, wenn sich Gäste dazu anmelden.

Wolfgang Pipiorka, seit 1981 Schatzmeister des RSV, bestätigte seinen Vorredner. Die Finanzen seien solide. „Wir werden diese Krise finanziell überstehen“, so der Funktionär. Die von ihm genannten Bilanzzahlen untermauerten das: Als Jahresüberschuss wurden über 35 000 Euro ausgewiesen.

Der Vorsitzende des Vereins, Hartmut Bau, lenkte die Versammlung in seiner ruhigen und humorvollen Weise effektiv. Norbert Tix, Präsident des RSV, leitete die wenigen anstehenden Wahlen souverän und kam gegen Ende der Veranstaltung, auf den Sportplatz Neuenkamp zu sprechen. Die Anwesenden wurden von ihm detailreich auf den neuesten Stand gebracht.

Der Sportplatz Neuenkamp gehört dem RSV, der sich jedoch seit Jahren bemüht, das Grundstück zu veräußern. Als Verkaufspreis stehen 1,5 Millionen Euro im Raum. Nunmehr sei die Stadt Remscheid an den Verein herangetreten. Über ein Förderprogramm solle der Verein eben diese 1,5 Millionen für Sanierungen, Veränderungen und Modernisierung als Förderung beim Land NRW beantragen. Ein entsprechender Vorschlag dazu lag den Delegierten vor. Im Gegenzug will die Stadt dann das Grundstück Neuenkamp für die symbolische Summe von einem Euro kaufen und sanieren. Vorausgesetzt das Land lässt die beantragten Fördergelder fließen. Die Delegierten stimmten zu, weiterhin mit der Stadt zu verhandeln.

Der BV 1910 Remscheid wertet den Sportplatz Neuenkamp auf. Hinter dem einen Fußballtor entsteht, getrennt durch den Ballfangzaun, ein Boule-Platz.

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