Zehn Fragen

Rolf Haumann: „Ich möchte das Tal der Könige besuchen“

Rolf Haumann. Foto: Peter Klohs
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Rolf Haumann.

Rolf Haumann ist seit 2012 Mitglied der Partei Bündnis 90 / Die Grünen und seit 2020 Bezirksbürgermeister in Lennep.

Der 1957 in Hagen geborene Haumann lebt seit 1984 in Remscheid und ist Synodaler Jugendreferent des evangelischen Kirchenkreises Lennep.

Worauf kann man als Remscheiderin stolz sein?

Rolf Haumann: Auf die große Vielfalt der Menschen, die in der Stadt leben. Und wie ich hinzufügen möchte: Zum allergrößten Teil friedlich leben.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Haumann: Ich esse zwar gerne mal etwas Indisches oder Griechisches, aber am Liebsten sind mir Kartoffeln mit Spinat und Spiegelei. Damit kann man mich glücklich machen.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Haumann: Zuhören. Das kann ich wirklich gut. Das ist für meine Arbeit als Jugendreferent auch unabdingbar. Ich höre zu und arbeite an längerfristigen Lösungen.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Haumann: Das war im Oktober 2019 in der Kölner Lanxess-Arena. Die amerikanische Sängerin Cher, die damals 73 Jahre alt war, trat vor einem ausverkauften Haus auf, zog sich bei jedem Song um und hat eine tolle Show geboten. Echt Wahnsinn.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Haumann: Ich möchte nicht tauschen. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben. Obwohl: Dietrich Bonhoeffer hat mich schon stark geprägt. Aber tauschen? Nein.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Haumann: Die Lenneper Altstadt liegt mir sehr am Herzen, und dort besonders die Stadtkirche.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Haumann: Knorrig, engagiert, liebenswert.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Haumann: Ich lese gerne Krimis. Im Moment lese ich einen englischen Autor, der nicht so sehr bekannt ist und C. J. Sansom heißt. Er schreibt historische Kriminalromane aus der Zeit von Heinrich VIII. Darin kann ich eintauchen und den Alltagsstress vergessen.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Haumann: Natürlich interessiert mich besonders der Bereich der Jugendarbeit, der ja auch dem aktuellen OB nicht fremd ist. Ich würde noch deutlicher tätig werden, um den Jugendlichen mehr Raum und Platz zu beschaffen.

Welchen Traum hegen Sie?

Haumann: Aktuell träume ich davon, wieder unbeschwert Reisen zu können. Ich möchte gerne die Pyramiden und das Tal der Könige besuchen. -pek-

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