Treffpunkt

Quartierstreff ist eine Begegnungsstätte für Jung und Alt

Nicole Meshing (links) von den Schlawinern zeigt den Besuchern den neuen Quartierstreff Klausen. Foto: Michael Schütz
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Nicole Meshing (links) von den Schlawinern zeigt den Besuchern den neuen Quartierstreff Klausen.
  • VonValeria Schulte-Niermann
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Die offizielle Eröffnung des Quartierstreffs in Klausen fand am Freitag statt.

Remscheid. Mit neun Monaten Verspätung wurde gestern der Quartierstreff Klausen in der Karl-Arnold-Straße 4a offiziell eröffnet. Um 11 Uhr begrüßte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die zahlreichen Anwesenden an diesem sonnigen Tag. Besonders dankte er den engagierten Mitarbeitern der LEG Wohnen mit der „Stiftung – Dein Zuhause hilft“, der Schlawiner, der Arbeit Remscheid, der Awo Lennep/Lüttringhausen und der Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung, die gemeinsam mit der Stadt das Projekt umsetzten.

Die Räumlichkeiten sollen ein Treffpunkt sein und als Vorbild dienen. „Wir wollen mehr Nachbarschaft ermöglichen“, sagte der OB. Menschen von jung bis alt sollen hier beraten und unterstützt werden. „Ich hoffe, dass die Menschen das Angebot fröhlich annehmen“, sagte Burkhard Mast-Weisz.

Dass das jetzt schon so ist, weiß Nicole Meshing, pädagogische Leiterin bei den Schlawinern. Da der Quartierstreff schon im Dezember 2020 öffnete, konnten die Bürger ihn schon ein wenig kennenlernen. „Die Beratung und das Café werden sehr gut angenommen“, sagte Nicole Meshing. Einige Bürger boten schon ihre Hilfe an, was eine lebens- und liebenswerte Nachbarschaft entstehen lässt.

Der Quartierstreff ist in Remscheid ein Riesenerfolg

Auch Stefanie Hosters, Geschäftsführerin der Schlawiner, nennt das Projekt einen riesen Erfolg. Wegen der Corona-Pandemie habe es viele Unsicherheiten gegeben. Dadurch waren die Vorbereitungen eine große Herausforderung, sagte sie. „Heute fällt der Startschuss auch für die anderen Angebote.“

„Wir wollen mehr Nachbarschaft ermöglichen.“

Burkhard Mast-Weisz, OB

Beraten wird zum Beispiel zum Wohnen, zur Rente, zur Pflege von Angehörigen und zum Leben mit Kind. „Wir haben hier viele Angebote für Jung und Alt“, sagte Dr. Volker Wiegel, operativer Vorstand der LEG. Der Quartierstreff solle ein lebendiges Zentrum schaffen.

Am Freitag ging es auf jeden Fall schon lebendig zu. Die Arbeitsgemeinschaft offene Kinder- und Jugendarbeit Remscheid sorgte mit Spielen für die Belustigung der Kleinen. Die Produktionsschule Catering und Eingemachtes von der Arbeit Remscheid kümmerte sich mit Bratwurst und Kartoffelsalat um das leibliche Wohl. Die Lütteraten verkauften Bücher für Kinder und Erwachsene. Kirstin Jaeger-Senff von der Kita Entenreich war mit einigen Tagespflegekindern vor Ort. Sie wird im Quartierstreff Elternabende abhalten, damit die Erwachsenen nicht mehr auf den Kinderstühlen in der Kita sitzen müssen. Stattdessen dürfen sie auf den neuen Stühlen und Sofas an schönen Holztischen Platz nehmen. Die stilvolle Einrichtung und offene Küche schaffen eine angenehme Café-Atmosphäre. Nach Absprache dürfe die Küche auch für Veranstaltungen genutzt werden, sagte Nicole Meshing.

Geöffnet ist der Quartierstreff montags, mittwochs und freitags von 10 bis 14 und donnerstags von 14 bis 18 Uhr. Jeden Donnerstag findet von 9 bis 11 Uhr ein Zeitungsfrühstück statt. Von der Awo sind auch ein Reparaturcafé und ein Singkreis geplant. Weitere Infos werden vor Ort per Aushang bekannt gegeben.

Veranstaltung

Am Dienstag, 21. September findet um 19 Uhr eine bilinguale Lesung in Italienisch und Deutsch im Quartierstreff Klausen statt. Bei „Festeggiamo L’Amicizia – Lasst uns die Freundschaft feiern!“ wollen Judith Bintakies und Ulla Wilberg gegenseitiges Verständnis fördern. Die Veranstaltung ist Teil des Festivals „Dem Leben auf der Spur – das heilige Jakobsjahr in Lennep“.

www.jakobsjahr-lennep.de

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