Quartierentwicklung

Projekt Honswerk soll aufstrebenden Stadtteil veredeln

Das „Honswerk“ mit seinen Bausteinen: Wohnen in der Siemensstraße, Honswerkstatt in der Halskestraße und Stadtteilgarten. Foto: Michael Leonhard
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Das „Honswerk“ mit seinen Bausteinen: Wohnen in der Siemensstraße, Honswerkstatt in der Halskestraße und Stadtteilgarten.
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Montag Stiftung, Gewag und die Stadt kooperieren bei der Quartierentwicklung: Wohnen, Arbeiten, Lernen und Freizeit in der Siemens- und Halskestraße.

Von Andreas Weber

„Soziales und unternehmerisches Handeln werden verbunden“: Stefan Ansbach.

Remscheid. Burkhard Mast-Weisz ist sich sicher: „In ein paar Jahren wird der Honsberg der hippeste Stadtteil in Remscheid sein.“ Der Oberbürgermeister denkt dabei nicht nur an den Neuen Lindenhof, die Rheinische Fachhochschule Köln und die Kulturinitiative „Ins Blaue“, aktuell werden nämlich große, städtebauliche Entwicklungen auf den Weg gebracht. Der ohnehin aufstrebende Stadtteil soll durch das „Honswerk“ veredelt werden.

Das Gemeinschaftsprojekt von Stadt, Gewag und der Projektgesellschaft Urbane Nachbarschaft Honsberg gGmbH wurde gestern vom Initiator, der Montag Stiftung Urbane Räume (Bonn), im Neuen Lindenhof vorgestellt. In der Siemens- und Halskestraße werden durch Aufwertung der bestehenden Immobilien Wohnen, Arbeiten, Lernen und Freizeit bis spätestens 2025 einen deutlichen Schub erhalten.

Nachdem sich die Kooperationspartner im April 2017 erstmals zusammengesetzt hatten mit der Vorgabe, die Potenziale des Honsberg noch mehr auszureizen, reiften über Projektworkshops, Quartiersanalysen und eine öffentlichkeitswirksame Lichtaktion die Details für ein passgenaues Konzept. Ein zentraler Baustein sind die Häuser in der Siemensstraße 11-19 und  25-39.

Projekt Honswerk soll aufstrebenden Stadtteil veredeln

Projekt Honswerk soll aufstrebenden Stadtteil veredeln
Projekt Honswerk soll aufstrebenden Stadtteil veredeln © Roland Keusch
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Projekt Honswerk soll aufstrebenden Stadtteil veredeln
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Projekt Honswerk soll aufstrebenden Stadtteil veredeln © Roland Keusch

Die 15 Siedlungsbauten, 1919 nach Plänen des Remscheider Architekten Ernst Bast errichtet, sollen 40 modernisierte Wohnungen erhalten in einem Bestand, der heute zu dreiviertel leer steht. 100 Prozent geförderter Wohnungsbau garantiert, dass die Mieten bezahlbar bleiben. In eines der Häuser werden junge Remscheider Start-ups ziehen, allen voran die Wetog hat großes Interesse bekundet.

„Der Honsberg wird der hippeste Stadtteil in Remscheid sein.“

OB Burkhard Mast-Weisz

Das Prinzip „Initialkapital für eine chancengerechte Stadtteilentwicklung“, das die Montag-Stiftung schon in Krefeld, Halle/Saale, Bochum und Wuppertal praktiziert, folgt dabei der Idee, durch Investition in eine Immobilie dauerhaft eine soziale Rendite zu erzielen, die ins Viertel zurückfließt. „Die Gewinne, die durch Bewirtschaftung der Immobilie entstehen, kommen Akteuren zugute, die sich für das Gemeinwohl engagieren“, erklärte Stefan Anspach, Vorstand der Montag Stiftung Urbane Räume. Soziales und unternehmerisches Handeln wird dabei verbunden.

„Orte schaffen, an denen Menschen glücklich sind“: Dr. Robert Winterhager.

Dr. Robert Winterhager, Geschäftsführer der Projektgesellschaft, zitierte Stiftungsgründer Carl Richard Montag, der den Millioneninvest am Honsberg so beschreibt: „Wir wollen Orte schaffen, an denen Menschen glücklich sind.“ Die Wohnungsgesellschaft Gewag, die dafür Gebäude und Grundstücke im Rahmen von Erbbaurecht überlassen wird, hofft, am Ende auch zu profitieren. „Die Revitalisierung wird dazu führen, dass wir weiter in den Honsberg investieren werden“, kündigte Wiltrud Willing an.

Wenn der Rat am 24. Juni den Kooperationsvertrag absegnet, könnte der Bauantrag im Spätherbst eingereicht werden. Der erste Bauabschnitt soll im kommenden März beginnen, der zweite 2023 folgen. „2024/25 soll die Honswerkstatt fertig sein“, kündigte Winterhager an. Entweder teilweise oder komplett neu gebaut, wird diese in der parallel laufenden Halskestraße 14-18 entstehen. Drei abrissreife Häuser werden dafür weichen. Geplant ist eine Bildungseinrichtung, die über die Stadtgrenzen hinaus das Bergische Städtedreieck anspricht.

Kernstück soll ein „Tool-Lab“ werden, das Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Handwerk und Technik ermöglicht. Uta Schneider von der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW) erklärte in der Pressekonferenz, dass das Handwerk dringend etwas tun müsse für die Nachwuchsförderung. Und dieses wolle nach dem Vorbild der Junior-Uni Wuppertal den Nachwuchs animieren, die moderne, zukunftsgerichtete Seite des Handwerks kennenzulernen.

Abgerundet wird das „Honswerk“ durch einen angrenzenden Stadtteilgarten. Auf einem 1200 Quadratmeter großen, bislang ungenutzten Grundstück am Lobacher Hang wird eine Grünoase entstehen, die Anbauen von Kräutern, Gemüse, Obst und Blumen erlaubt, versehen mit einem Grillplatz und viel Fläche für gemeinschaftliche Treffen.

Stadtplaner Andreas Huth sieht an der Stelle langfristig etwas Beispielhaftes entstehen: „Dies kann eine Blaupause für Quartierentwicklung über Remscheid hinaus werden.“

S-Bahn und Büro

Mit dem „Honswerk“ soll ein S-Bahn-Haltepunkt Kremenholl/Honsberg der S 7 kommen. Dezernent Peter Heinze geht davon aus, dass dieser 2028/29 in den Fahrplan eingetaktet werden könnte. In der Reihenfolge neuer Bahnhofsprojekte in NRW sei dieser Haltepunkt weit oben.

Ein Info-Büro „Honswerk“ wird Ende Juni in der Halskestraße 22 eröffnet. Ansprechpartnerin vor Ort ist Andrea Staudt.

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