Posaunenchor

Einfach vorbeikommen und ausprobieren

Die Nachwuchsmusikanten proben unter der Leitung von Trompeter Stefan Roßenbach (r.). Foto: Peter Klohs
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Die Nachwuchsmusikanten proben unter der Leitung von Trompeter Stefan Roßenbach (r.).

Beim Posaunenchor Lüttringhausen ist Nachwuchs immer willkommen.

Von Peter Klohs

Remscheid. Der Posaunenchor Lüttringhausen hat auch während der Corona-Zeit daran gearbeitet, die in Ausbildung befindlichen Spielerinnen und Spieler nicht zu verlieren. Nach einer gewaltigen Durststrecke können die Nachwuchskräfte jetzt auch wieder in Präsenz proben.

Der zwölfjährige Jan ist dabei, seit drei Jahren dem Posaunenchor verbunden, bei „Jugend musiziert“ gestählt und leidenschaftlicher Schüler des aus Lüttringhausen stammenden Posaunisten Jan Donner. Dann spielen noch Emil (10) und Alessio (9) die Posaune. Zwei Erwachsene sitzen mit im Kreis der Musikanten, alle mindestens zweieinhalb Meter vom Nachbarn entfernt. Birgit Schaaf, die bei Null angefangen hat, die Trompete zu spielen, und mit Feuereifer dabei ist. Außerdem Gerlinde Halbach, die erst im Rentenalter begonnen hat, das recht selten gespielte Instrument Bariton (eine Mischung aus Horn und Tuba) zu erlernen.

Stefan Roßenbach, Trompeter im Posaunenchor, leitet heute in Abwesenheit von Gisela Wook die Probe. Auf dem Programm stehen Weihnachtslieder. Justus Scheffen, sechzehnjähriger Tubist und soeben nach der Aufnahmeprüfung in den Landesjugendposaunenchor aufgenommen, erklärt Nachwuchsmusikern, welchen Weg sie bei Interesse einschlagen können. „Einfach vorbeikommen und ausprobieren“, sagte er. „Man lernt in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten so schnell. Und wir proben ja auch nicht immer Weihnachtslieder, sondern mischen viel zwischen alter und neuer Musik.“ Für ihn, fügt er an, wird Musik wahrscheinlich kein Teil des zukünftigen Berufs werden, sondern Hobby bleiben.

Wie der Leiter des Posaunenchors, Philipp Jeßberger, erzählt, ist er seit acht Jahren dabei. „In der Zeit gab es schon viele Veränderungen“, weiß er. „Wir in Lüttringhausen sind mit knapp vierzig aktiven Musikern schon etwas größer als ein ‚normaler’ Posaunenchor. Die Altersstruktur verändert sich regelmäßig. Die meisten Mitglieder bei uns sind zwischen 30 und 50 Jahren alt. Nachwuchs ist immer gerne gesehen und auch zum Bestehen des Posaunenchores immens wichtig.“

Gleich beginnt die Hauptprobe, an der teilweise auch der Nachwuchs teilnimmt. Das Weihnachtskonzert steht an, da müssen alle Notenkenntnis haben und fit sein. Ob das Konzert in der evangelischen Kirche in Lüttringhausen stattfinden kann, vermag heute noch niemand zu sagen.

Der Vorsitzende des Posaunenchors, Sebastian Brüninghaus, gibt gerne Auskunft über den Posaunenchor und den möglichen Weg für interessierte Nachwuchsmusiker.

Sebastian.Brueninghaus@gmx.de

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