Lennep

Platane am Kreishaus fiel scheibenweise

Um 10.27 Uhr war es um die Platane am Lenneper Kreishaus geschehen. Die Haltestelle wird neu gestaltet. Foto: Roland Keusch
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Um 10.27 Uhr war es um die Platane am Lenneper Kreishaus geschehen. Die Haltestelle wird neu gestaltet.
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Fällarbeiten markieren den Beginn des Umbaus.

Remscheid. Für die drei Fällprofis aus dem Münsterland stellte der Baum am Kreishaus keine Herausforderung dar. Keine zwei Stunden brauchten sie, um die Platane Scheibe für Scheibe abzutragen. Fallen musste der Baum, damit die übrigen sechs Bäume in der Reihe umso besser gedeihen. Die Fällarbeiten markieren den Start der Umbauarbeiten am Kreishaus. Die Stadt will die Bushaltestelle neu gestalten. „Läuft alles nach Plan, sind wir im Sommer damit fertig“, sagt Gunter Breidbach, Bauleiter der Technischen Betriebe Remscheid (TBR). Nach der Fertigstellung der Kreuzung Ringstraße / Rader Straße ist der Umbau für ihn das zweite Großprojekt in Lennep.

Ursprünglich sollten die Baumsteiger aus Ahaus, mit denen die TBR zusammenarbeiten, bereits am 15. Februar anrücken. Eis und Schnee ließen sie jedoch erst eine Woche später nach Lennep kommen. Die Zeit drängte. Nur bis Ende Februar sind Gehölzarbeiten zulässig, dann beginnt die Brutzeit der Vögel.

Ab 8.15 Uhr ließen die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) eine Baustellenampel den Verkehr einspurig am Kreishaus vorbeirollen. Auch dass der Kiosk musste schließen, damit die Männer an der Säge, die einzelnen Ast- und Stammabschnitte gefahrlos auf die Fahrbahn und den Bürgersteig werfen konnten. Um 10.30 Uhr war die Platane abgetragen. Danach widmeten sich die Baumexperten noch den Kronen der sechs verbliebenen Bäume und befreiten sie von toten Ästen. Zum Einsetzen des Feierabendverkehrs gaben die TBR die Kölner Straße wieder frei.

Anfang bis Mitte April soll es weitergehen am Kreishaus. Die Stadt will den Platz mit Haltestelle und Kiosk als Dreh- und Angelpunkt für die Busfahrgäste in Lennep neu gestalten und aufwerten. Burkhard Fey, Abteilungsleiter Verkehrsplanung bei der Stadtverwaltung Remscheid, hat die Pläne dazu erstellt. Die Bezirksvertretung Lennep segnete sie ab. 114 000 Euro soll der Umbau kosten.

„Mit allem Drum und Dran brauchen wir dafür acht bis zwölf Wochen.“

Gunter Breidbach, TBR

Dabei soll der Platz vor allem aufgeräumt werden und die Fahrgäste, wie die sechs verbliebenen Platanen, mehr Platz erhalten. Zum Ein- und Aussteigen in die Busse, aber auch im Straßenraum. Litfaßsäulen sollen verschwinden, Schaltkasten an den Rand rücken. Die Fußgängerampel über die Kölner Straße soll durch eine neue ersetzt werden, und Ringelstraße erhält einen Zebrastreifen, denn viele Pendler, die mit dem Bus am Kreishaus ankommen, verlassen die Haltestelle in Richtung Altstadt.

Die Fahrgäste werden sich für den Frühling und Frühsommer mithin auf eine große Baustelle am Kreishaus einstellen müssen. „Mit allem Drum und Dran brauchen wir dafür acht bis zwölf Wochen“, sagt Gunter Breidbach. Wenn die Bauarbeiter wie an der Kreuzung Ring-/Rader Straße nicht auf unvorhergesehene Überraschungen stoßen. Unwahrscheinlich wäre das nicht. Im Untergrund am Kreishaus steckt so manche Leitung.

Auch am anderen Ende der Kölner Straße wird gearbeitet: Seit wenigen Tagen ist das alte Fachwerkhaus abgerissen, in dem lange das Reisebüro Brüning anässig war. Ein Lenneper hatte das Gebäude an der Kölner Straße vorher gekauft.

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