Besuch

Minister zollt Remscheider Feuerwehr Respekt

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt: Herbert Reul dankte den kleinen und großen Angehörigen der Feuerwehr Lüttringhausen für ihren EinsatzFoto: Michael Schütz
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Eintrag ins Goldene Buch der Stadt: Herbert Reul dankte den kleinen und großen Angehörigen der Feuerwehr Lüttringhausen für ihren Einsatz.
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Herbert Reul (CDU) übergab neues Löschfahrzeug an die Einheit Lüttringhausen.

Remscheid. Die Neue Zürcher Zeitung hieß ihn jüngst den „Sheriff unter den Innenministern“. Herbert Reul macht sich stark für Investitionen in Polizei, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk. Anders als Ministerpräsident und CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet gilt der Law-and-Order-Mann aus Leichlingen zudem als Politiker klarer Worte und kommt in der Hochwasserkatastrophe als Krisenmanager gut bei den Bürgern an.

Sein Auftritt am Freitagabend bei der Feuerwehr in Lüttringhausen geriet darüber hinaus zu einer Art Heimspiel mit Familientreffen: Barbara Reul-Nocke, die Remscheider Rechtsdezernentin, ist seine jüngste Schwester.

Der Minister holte nach, was längst geplant, coronabedingt aber abgesagt worden war: die Übergabe eines neuen Löschfahrzeuges vom Typ 20-KatS an die Freiwillige Feuerwehr Lüttringhausen. Schon seit Dezember ist es dort stationiert, erstmals bewährt hat es sich bei den Unwettereinsätzen im Juli. Unter anderem zog es mit seinen 341 PS in Solingen-Unterburg Autos aus dem Wasser.

„Das neue Fahrzeug ist kein Geschenk der Politiker“, hielt der Minister in seinem Grußwort an die 30 Aktiven und 20 Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr fest: „Sie bekommen schlicht das, was sie brauchen und was sie verdient haben.“ Reul zeigte sich stolz auf die Einsatzkräfte im Land. 23 000 Helfer rückten nach der Flut täglich in die Katastrophengebiete aus. „Natürlich gibt es zu viele Menschen, die sich nur um sich selbst kümmern“, erklärte er. „Sie haben gezeigt, dass es auch anders geht.“ Deshalb sei er nach Remscheid gekommen. Um einfach mal Danke zu sagen.

Die Stadt Remscheid hatte dem Minister dazu einen großen Bahnhof bereitet - einschließlich Rundgang durch die Feuerwache am Schützenplatz, angeführt von Einheitsführer Michael Ptok.

Das neue Fahrzeug fasst 1000 Liter Löschwasser, neun Einsatzkräfte finden darin Platz. Insgesamt hat das Land 109 baugleiche Fahrzeuge für den Katastrophenschutz beschafft. Der kreisfreien Stadt Remscheid stehen zwei davon zu. Ein weiteres wird deshalb noch ausgeliefert.

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