Saisoneröffnung ist für Ende Mai / Anfang Juni geplant

Vor Umbau: Noch einmal schwimmen im Eschbachtal

Bäderfachangestellter Marc Ottenströer ist zufrieden mit dem Fortschritt. Die neuen Fliesen wurden im großen Becken eingesetzt, bald kann auch wieder Wasser rein. Foto: Roland Keusch
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Bäderfachangestellter Marc Ottenströer ist zufrieden mit dem Fortschritt. Die neuen Fliesen wurden im großen Becken eingesetzt, bald kann auch wieder Wasser rein.

Der Frost Anfang April beschädigte mehr Fliesen als gedacht.

Von Michelle Jünger

Remscheid. Eine Badesaison wird es im Freibad Eschbachtal noch geben, danach soll der Umbau starten. Angepeilt ist die Eröffnung der Saison Ende Mai, Anfang Juni. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren, der Zeitplan ist eng. Reinigung, Rasenmähen, frische Farbe und vor allem die Ausbesserungen der Becken sind zeitaufwendig, aber auch notwendig.

„Gewisse Risiken muss man irgendwann einfach eingehen, damit alle Arbeiten erledigt werden können.“

Martin Sternkopf, Fachdienst Sport und Freizeit

Martin Sternkopf, Fachdienstleiter Sport und Freizeit bei der Stadtverwaltung, geht davon aus, dass der angepeilte Öffnungstermin eingehalten werden kann. Aktuell sind Handwerker dabei, die beschädigten Fliesen in den verschiedenen Becken auszubessern. Dafür wurde bereits im März das Wasser abgelassen, durch den Frost Anfang April seien leider noch einige Schäden dazu gekommen, sagt Sternkopf: „Gewisse Risiken muss man irgendwann einfach eingehen, damit alle Arbeiten erledigt werden können.“.

Groß zurückgeworfen habe das die vorbereitenden Arbeiten aber nicht, so Sternkopf. Wenn die Fliesenlegearbeiten abgeschlossen sind, kann auch wieder Wasser ins Becken, das durch Qualitätsüberprüfungen muss, bevor es für den Betrieb freigegeben wird.

Allerdings wird es auch weiterhin eine Personenbegrenzung im Bad geben – nicht wegen Corona, sondern aus technischen Gründen. Mehr als 1500 Besucher gleichzeitig wolle man der Pump- und Filtertechnik nicht zumuten, sagt Sternkopf: „Wenn wir mehr Leute in die Becken lassen, schafft die Pumpe das Reinigen und Umwälzen nicht mehr.“ Durch Sonnencreme, Gras, Sand und vieles andere, das die Badegäste beim Schwimmen ins Wasser einschleppen, leide dessen Qualität merklich.

Im Mai sollen die neuen Pläne für den Umbau vorgestellt werden

Derweil gehen auch die Planungen für den Umbau weiter. Oder vielmehr Neubau. Die im Jahr 1961 erbaute Anlage wird laut Martin Sternkopf komplett neu angelegt. Und es war quasi Glück im Unglück, dass man den Bau noch nicht begonnen hatte, als das Eschbachtal im Juli des vergangenen Jahres erneut überflutet wurde. „Die Flut hat uns etwa vier bis fünf Monate Zeit gekostet. Aber lieber jetzt neu planen als nach dem Umbau“, betont der Fachdienstleiter. So würden die Planungen solche Katastrophen berücksichtigen und in Zukunft hoffentlich vermeiden.

Dafür soll unter anderem die im Bereich des Bades derzeit noch verrohrte Morsbach wieder freigelegt werden. Die Modellberechnungen dafür seien so gut wie abgeschlossen. Eine einmalige Chance, meint Martin Sternkopf. In die Planungen sind auch der Wupperverband und dem Fachdienst Umwelt involviert. Ein Stück der Morsbach wurde auch schon freigelegt und liefere gute Zahlen für das Freibad.

Auch deswegen seien die Planungen inzwischen so weit vorangeschritten, dass im Mai die neuen Pläne veröffentlicht werden können. Bis zum geplanten Beginn des 18-monatigen Umbaus im Herbst 2022, nach der Badesaison, sei aber noch viel zu tun.

Das Großprojekt erfordere, dass viele Stellen mit im Boot seien, sagt Martin Sternkopf, nicht nur die Stadt Remscheid und der Wupperverband, sondern auch die Stadt Wermelskirchen, der Landesstraßenbetrieb oder die Stadtwerke. Erst wenn es von allen Seiten grünes Licht gebe, könne es in einem Bauantrag bündeln. Allerdings ist Martin Sternkopf zuversichtlich, dass die notwendige Einigkeit erzielt und das Freibad Eschbachtal bald umgebaut wird.

Rettungsschwimmer gesucht

Für die kommende Freibadsaison sucht das Freibad Eschbachtal noch zahlreiche Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer. Die Grundvoraussetzungen sind unter anderem ein Mindestalter von 18 Jahren, ein DLRG-Rettungsschein Silber und ein gültiger Erste-Hilfe-Kurs. Weitere Informationen und Kontaktdaten befinden sich auf der Homepage des Schwimmbades.

freibad-eschbachtal.de/rettungsschwimmer-gesucht

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