Investor wartet auf Baugenehmigung

Neustart: Bökervilla soll bis 2023 umgebaut sein

Hier lässt ein Neustart noch auf sich warten. Die Bökervilla soll aber bis 2023 umgebaut sein, hofft Dezernent Peter Heinze. Foto: Michael Schütz
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Hier lässt ein Neustart noch auf sich warten. Die Bökervilla soll aber bis 2023 umgebaut sein, hofft Dezernent Peter Heinze.

Die CDU fragt nach der Zukunft des Denkmals.

Von Frank Michalczak

Remscheid. Bis 2017 gingen in diesem Gebäude Musik- und Kunstschüler ein und aus. Nun will die Firmengruppe Küpper mit Sitz in Wuppertal in der Bökervilla Bürogemeinschaften ein Zuhause geben – und in einem eigenen Trakt der Gastronomie. Über den Stand der Dinge hatte sich die CDU-Ratsfraktion erkundigt. Nun antwortete die Verwaltung.

Zuvor hatte der CDU-Fraktionschef Markus Kötter darauf hingewiesen, dass die Villa nach wie vor leer stehe. Kötter sprach von einer unendlichen Geschichte. Dabei sei die Bökervilla ein Schmuckstück, für die sich nach dem Auszug der Musik- und Kunstschule auch die Remscheider Jungunternehmer von der Gründerschmiede interessiert hatten.

„Es führt zu nichts, hier noch einmal die ganze leidige Geschichte bis hin zum Ratsbeschluss zu erzählen“, erklärt Kötter im Hinblick auf den Zuschlag, den die Ortspolitiker den Wuppertaler Investoren erteilten. „Viele Bürgerinnen und Bürger, die uns auf das leider ungenutzt bleibende Kleinod ansprechen, interessiert vor allem der aktuelle Sachstand.“

Es werde 2022 vorangehen, nachdem die Corona-Krise das Projekt aufgehalten habe, berichtet Baudezernent Peter Heinze. So habe die Wirtschaftsförderung der Stadt Remscheid den Investoren bereits lokale Handwerker vermittelt, die sich um die umfangreichen Renovierungs- und Umbauarbeiten kümmern könnten.

Bökervilla: Handwerker legen alte Schätze frei

So sieht es zurzeit in der Bökervilla aus.
So sieht es zurzeit in der Bökervilla aus. © Alexandra Dulinski
So sieht es zurzeit in der Bökervilla aus.
So sieht es zurzeit in der Bökervilla aus. © Alexandra Dulinski
So sieht es zurzeit in der Bökervilla aus.
So sieht es zurzeit in der Bökervilla aus. © Alexandra Dulinski
So sieht es zurzeit in der Bökervilla aus.
So sieht es zurzeit in der Bökervilla aus. © Alexandra Dulinski
So sieht es zurzeit in der Bökervilla aus.
So sieht es zurzeit in der Bökervilla aus. © Alexandra Dulinski
So sieht es zurzeit in der Bökervilla aus.
So sieht es zurzeit in der Bökervilla aus. © Alexandra Dulinski

Wie berichtet, waren in der 1887 erbauten Villa historische Wandmalereien entdeckt worden. „Diese werden in voller Schönheit wieder hergestellt“, berichtet der Dezernent über das Gebäude, das 1989 unter Denkmalschutz gestellt wurde.

Küpper will es technisch so ausstatten, dass ein „modernes Arbeitsumfeld in einem historischen Ambiente“ eingebettet wird, wie es auf der Homepage des Unternehmens heißt. Mit ihm befinde er sich im regen Austausch, stellte der Dezernent heraus.

„Es gibt eigentlich keine Konflikte.“

Dezernent Peter Heinze über das Zusammenspiel mit den Investoren

Markus Kötter hakte nach, ob es denn seitens der Verwaltung „hohe und sich widersprechende Anforderungen“ an die Neu-Eigentümer gebe, wie kürzlich aus der Berichterstattung im RGA hervorging. Küpper hatte berichtet, nach wie vor auf die Baugenehmigung zu warten.

„Es gibt eigentlich keine Konflikte“, hielt Peter Heinze dagegen fest. Er rechnet damit, dass die Bauverwaltung „im ersten Quartal 2022“ die Baugenehmigung ausstellen könne – nachdem letzte Fragen, unter anderem über Stellplätze an der Villa, geklärt sind. Bis zur Fertigstellung und dem Neustart in der Villa dürfte es dann noch ein Jahr dauern, also bis 2023. „Und dann, so Heinze, sollte auch ein Betreiber des Gastronomie-Betriebs gefunden sein.“

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