Deutliche Verbesserung

Neuer Parkplatz am Tannenhof entspannt die Situation

Guido Colsman, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Tannenhof (2.v.li.), führt die Schere und freut sich mit Pfarrer Uwe Leicht, Dietmar Volk und Prof. Dr. Eugen Davids (v.li.) über die neuen Parkmöglichkeiten, die die Situation an der Remscheider Straße (o.r.) deutlich entlasten dürfte. Fotos: Roland Keusch/Sven Schlickowey
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Guido Colsman, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Tannenhof (2.v.li.), führt die Schere und freut sich mit Pfarrer Uwe Leicht, Dietmar Volk und Prof. Dr. Eugen Davids (v.li.) über die neuen Parkmöglichkeiten, die die Situation an der Remscheider Straße deutlich entlasten dürfte.

Die Stiftung Tannenhof schafft neue Pkw-Abstellplätze für Mitarbeiter und Besucher.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Das „Dorp“ kann sich auf eine deutliche Entspannung der Parkplatzsituation rund um den Tannenhof freuen. Die Evangelische Stiftung hat auf ihrem Gelände einen neuen Parkplatz für Besucher und Mitarbeiter eröffnet. Am östlichen Ende an der August-Erbschloe-Straße sind auf einer Fläche so groß wie ein Fußballplatz 180 Parkplätze entstanden. Das dürfte sich vor allem positiv auf die Remscheider Straße auswirken.

„Wir haben Wort gehalten“, sagt deswegen auch Dietmar Volk, kaufmännischer Direktor des Tannenhofs. Schließlich sei das Parken auf und rund um das Gelände der Stiftung schon seit Jahren ein großes Thema in Lüttringhausen. „Die Not hat jetzt ein Ende.“

Rund 500 Parkmöglichkeiten gebe es nun auf dem ganzen Tannenhof-Gelände, berichtet Volk. Darunter die drei Hauptparkplätze. Der neue bekommt die Nummer eins, P2 liegt im Osten des Geländes an der Remscheider Straße, P3 ebenfalls an der August-Erbschloe-Straße aber weiter Richtung Norden auf der rechten Seite.

Wer wo parkt, sei jedem selbst überlassen, sagt Dietmar Volk. Mitarbeiter könnten den Parkplatz zum Beispiel anhand ihres Einsatzortes wählen.

Das „Dorp“ kann sich auf eine deutliche Entspannung der Parkplatzsituation rund um den Tannenhof freuen.

Für viele Besucher von Patienten sei wohl P1 die beste Wahl, sagt Prof. Dr. Eugen Davids, ärztlicher Direktor des Tannenhofs. Von hier seien das Georg-Hafner-, das Ludwig-Steil- und das Jochen-Klepper-Haus gut zu erreichen: „Nahezu ebenerdig und barrierefrei“, wie Davids betont. „Der neue Parkplatz ist besonders besucherfreundlich.“

Die Zufahrt erfolgt über die August-Erbschloe-Straße. Besucher zahlen pro Stunde ein Euro aber maximal fünf Euro pro Tag. Mitarbeiter können den ganzen Monat für 20 Euro ihren Wagen abstellen. Dass der neue Platz gut angenommen wird, daran haben die Verantwortlichen keinen Zweifel. Und wie zum Beweis versuchte schon während des Pressetermins zur Eröffnung die erste Besucherin, dort zu parken. „Man sieht, der Parkplatz wird gebraucht“, sagt Dietmar Volk.

„Der neue Parkplatz ist besonders besucherfreundlich.“
Prof. Dr. Eugen Davids

Geplant sei an gleicher Steller eigentlich ein Parkhaus gewesen, berichtet der kaufmännische Direktor, flächenmäßig etwas kleiner aber mit einem zusätzlichen Stockwerk und somit 280 Parkplätzen. „Das sollte alle unsere Probleme lösen“, so Volk. Allein die Baukosten, geschätzt 4,5 Millionen Euro, hätten den Rahmen gesprengt. Deswegen wurde auf einen Parkplatz umgeplant, der aber auch noch 1,2 Millionen Euro gekostet hat. Eine „bergische, gute Lösung“, wie Volk meint, die aber auch mit einem komplett neuen Planungs- und Genehmigungsverfahren einherging. „Die Baugenehmigung haben wir außerordentlich schnell erhalten“, lobt er die Zusammenarbeit mit der Remscheider Stadtverwaltung.

Neben einem Parkraumbewirtschaftungssystem aus Schranken und einem Parkscheinautomaten der neuesten Generation kann der neue Parkplatz mit einem weiteren technischen Highlight aufwarten:

Die Stiftung Tannenhof schafft neue Pkw-Abstellplätze für Mitarbeiter und Besucher.

Das Beleuchtungssystem sei nicht nur äußerst energiesparend, sondern „folge“ auch den Fußgängern, erklärt Dietmar Volk. Über Bewegungsmelder erkenne das System, wo Licht benötigt werde und schalte die Laternen entsprechend an und aus. „Manche kennen das vielleicht schon aus den Niederlanden.“

Entlang der Remscheider Straße dürfte der neue Parkplatz für Entspannung sorgen. Hier war 2011 das Parken mit zwei Rädern auf dem Gehweg erlaubt worden. Dass dort bald weniger Parkdruck herrschen dürfte, sorgt in der Bezirksvertretung bereits für neue Begehrlichkeiten. In der letzten Sitzung regte Bernhard Ruthenberg (Grüne) an, dort einen Schutzstreifen für Radfahrer aufzubringen.

Hintergrund

Die Evangelische Stiftung Tannenhof ist ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie, das auf einem Gelände von rund 24 Hektar Größe untergebracht ist. Sie verfügt über mehr als 560 Patientenbetten und hat rund 1000 Mitarbeiter.

Es ist geschafft! Der Turm der Kirche auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Tannenhof in Lüttringhausen ist saniert.

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