Sportunterricht

Neue Sporthallen an der AES könnten 2025 fertig sein

Wird abgerissen und ersetzt: die große Turnhalle der Albert-Einstein-Gesamtschule. Foto: Roland Keusch
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Wird abgerissen und ersetzt: die große Turnhalle der Albert-Einstein-Gesamtschule.
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Albert-Einstein-Gesamtschule erhält Ersatz für 19,92 Millionen Euro – Stadt bereitet die Ausschreibung vor.

Remscheid. Der Umsetzungsbeschluss für den Neubau des Sporthallenkomplexes an der Albert-Einstein-Gesamtschule durchläuft derzeit die politischen Gremien. Für 19,92 Millionen Euro wird die marode Schulturnhalle ersetzt. Der Zeitplan dafür steht: Die Vorbereitung der Ausschreibung soll bis zum 1. Quartal 2022 erfolgt sein, im zweiten und dritten Quartal 2022 werden die Leistungsbeschreibung und Vertragsbestimmungen vorbereitet, die europaweite Vergabe an einen Totalunternehmer wird bis zum 3. Quartal 2023 erfolgen. Gebaut wird von 2024 bis 2025.

Der Ablauf könne in dieser Geschwindigkeit nur realisiert werden, wenn das Gebäudemanagement die benötigten zusätzlichen Stellen bewilligt bekommt, heißt es in einer Vorlage für den Schulausschuss. Dieser stimmte den Plänen einstimmig zu. Immer wieder hatte die AES in der Vergangenheit auf ihre Misere im Sportunterricht hingewiesen, die ein Ausweichen in andere Hallen zur Folge hatte, immer wieder hatte der Sportbund auch die Notwendigkeit einer Dreifach-Sporthalle in der Innenstadt ausgemacht. Insbesondere in Alt-Remscheid ist dringender Bedarf ausgemacht, weil dort der Anteil der nicht mehr normgerechten Turn- und Gymnastikhallen überproportional hoch ist.

Neubau statt schleichender Sanierung

In der Brüderstraße 6- 8 haben sich Stadt und Politik für das Prinzip „Neubau statt schleichender Sanierung“ entschieden. Im Sporthallenneubau wird eine Parkpalette und die Herrichtung des Schulhofs beinhaltet sein. Mit dem großen Neubau, dem zweiten nach Lennep (am Rögy), erhofft sich die Stadt kleinere, sanierungsbedürftige und nicht mehr funktionsgerechte Hallen aufgeben zu können. Derweil modernisieren die Vereine in Remscheid ihre Sportstätten.

Eine zeitgenaue Umsetzung des Hallenneubaus ist an eine Voraussetzung geknüpft, die Gebäudemanager Thomas Judt klar formuliert: „Der Zeitplan lässt sich nur halten, wenn hierfür die benötigten zusätzlichen Stellenkapazitäten bereitgestellt werden.“ In der Ratssitzung am 16. September wird das Gebäudemanagement den Rahmen stecken.

Denn es gibt nicht nur die AES, sondern viele anstehenden Neu- und Umbauten an und in Schulen, die gefördert durch diverse Programme in den kommenden Jahren zwingend umgesetzt werden müssen. Ohne zusätzliches Personal geht es nicht. Das städtische Gebäudemanagement zählt momentan 250 Mitarbeiter, 70 davon in der Administration.

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