Schulsanierung

Neue Container erleichtern die Sanierung von Schulen

Aus den Modulen entstanden gestern sechs Klassenzimmer. Bis zu zwei Jahre sollen sie als Ausweichquartier dienen, danach werden die Container bei der nächsten Schul-Sanierung eingesetzt. Foto: Roland Keusch
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Aus den Modulen entstanden am Dienstag sechs Klassenzimmer. Bis zu zwei Jahre sollen sie als Ausweichquartier dienen, danach werden die Container bei der nächsten Schul-Sanierung eingesetzt.

Klassenräume auf Zeit schweben per Kran ein.

Remscheid. Sie sind eine der größeren Neuanschaffungen der Stadt Remscheid in den letzten Jahren und sie schwebten heute per Kran ein: Auf einem Grundstück neben der Sophie-Scholl-Schule wurden aus Container-Modulen sechs Klassenräume samt Flur und zwei kleinere Zimmer für die Lehrer aufgebaut. Während die benachbarte Gesamtschule umgebaut wird, dienen die Container als Ausweichquartier. Später sollen sie zur nächsten Schulbaustelle umziehen.

„So haben wir die Möglichkeit, ganze Trakte zu sanieren“, sagt Thomas Judt vom städtischen Gebäudemanagement. Bisher habe man immer im Bestand gearbeitet – mit entsprechender Rücksicht auf die Schüler. „Das ist natürlich kein effizientes Arbeiten.“

Remscheid nutzt niedrige Zinsen und Förderprogramme

Deswegen habe die Stadt nun die Möglichkeit, die sich durch niedrige Zinsen und Förderprogramme ergab, „beim Schopf gepackt“, wie Judt sagt, und die Container-Module angeschafft. „Vorher haben wir natürlich eine Wirtschaftlichkeitsberechnung angestellt“, so der Fachdienstleiter. Doch obwohl man als Besitzer der Module jeden Auf- und Abbau extra bezahlen müsse, sei der Kauf günstiger als mieten: „Das hat sich schon nach drei Maßnahmen amortisiert.“

Die nächsten 15 bis 24 Monaten werden die Übergangsklassenräume nun an der Sophie-Scholl-Schule benötigt. „Diese Zeit wollen wir nutzen, um die nächste Baumaßnahme vorzubereiten“, sagt Thomas Judt. So sollen die Container über Jahre ohne Unterbrechung im Einsatz bleiben, immer da, wo gerade eine Schule saniert wird. „Und wenn wir sie dann mal nicht mehr brauchen, haben sie natürlich noch einen gewissen Wiederverkaufswert.“ -wey-

Rund 475.000 Euro haben die Container gekostet, in denen auch zwei Lehrerzimmer untergebracht sind. Sie gehören nun zum Inventar der Stadt.

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