Bänke auf der Alleestraße

Alleestraße: Neue Bänke sollen im Juli ankommen

Auf dem Modell „Baden-Baden L“ sollen die Passanten auf der Alleestraße künftig Platz nehmen können. Foto: Roland Keusch
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Auf dem Modell „Baden-Baden L“ sollen die Passanten auf der Alleestraße künftig Platz nehmen können.
  • Frank Michalczak
    VonFrank Michalczak
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Allee erhält bald neue Sitzgelegenheiten.

Remscheid. Voraussichtlich im Juli werden sich die Passanten auf der Alleestraße über neue Sitzgelegenheiten freuen können. Dann sollen die ersten 10 von insgesamt 49 Bänken aufgebaut werden, wie Baudezernent Peter Heinze ankündigt. „Zunächst aber haben die Politiker das Wort“, kündigt er an: „Sie müssen noch über den Erwerb entscheiden.“ Darüber befindet unter anderem der Bauausschuss, der unter dem Vorsitz von Otto Mähler (SPD) am heutigen Dienstag, 11. Mai, tagt.

Als Grundlage des Beschlusses dient ein Abstimmungsverfahren, an dem 1154 Interessenten teilnahmen. Beim Probesitzen hatten die Remscheider die Möglichkeit, unterschiedliche Bänke kennenzulernen und einen Favoriten zu benennen. Das Rennen machte schließlich das Modell „Baden- Baden L“ des Herstellers Nordbahn.

Bänke sollen auf dem oberen Bereich der Alleestraße platziert werden

In einem ersten Schritt sollen Bänke im oberen Bereich der Alleestraße platziert werden, wie der Dezernent ankündigt. „Unter anderem in Höhe der Stadtsparkasse.“ Darum kümmern sich die Technischen Betriebe Remscheid, deren Geschäftsführer Michael Zirngiebl auf eine grundsätzliche Problemlage an der Allee hinweist. „Das ist das zum Teil steile Gefälle. Da müssen wir uns schon intensive Gedanken machen, wie die Bänke angeordnet werden können.“ Zudem gelte es, auch neue Müllbehälter mit den 28 Bankstandorten in Einklang zu bringen, die auf der Alleestraße künftig zum Verweilen einladen.

Für den Kauf stellt die öffentliche Hand 2021 und in den Folgejahren 40 000 Euro zur Verfügung. Hinzu gesellen sich 35 000 Euro für den Aufbau der 49 Bänke und rund 12 800 Euro für die Planungskosten, die von den TBR in Rechnung gestellt werden. 80 Prozent der Beschaffungs- und Aufbaukosten stellt die Städtebauförderung des Landes zur Verfügung. Die Bänke sind Teil des Revitalisierungsprogramms für die Innenstadt, das der Stadtrat 2014 auf den Weg gebracht hat.

Pflegekosten sind noch ungewiss

Für die Unterhaltung und Pflege der Sitzgelegenheiten liegen nach Angaben der Verwaltung nur Schätzungen vor. Der genaue Aufwand werde sich erst im Laufe der Jahre erweisen. Derzeit beziffern die TBR die maximalen jährlichen Unterhaltungskosten auf 400 Euro pro Bank für Reinigung, Anschleifung und Ölung. Das wären dann 19 600 Euro pro Jahr. Ob aber eine jährliche Pflege aller Bänke überhaupt notwendig ist, könne derzeit noch nicht abgeschätzt werden, da noch keine Erfahrungen mit den Produkten des Herstellers vorliegen.

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