Neubaugebiet

Eisernstein: Interessierte können sich um Grundstück bewerben

Bagger machen den Weg zum Baugebiet auf dem Gelände der ehemaligen Grundschule Eisernstein frei. Rodungsarbeiten laufen derzeit.
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Bagger machen den Weg zum Baugebiet auf dem Gelände der ehemaligen Grundschule Eisernstein frei. Rodungsarbeiten laufen derzeit.
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Auf dem Gelände am Schützenplatz sind noch einige Grundstücke frei. Doch wer bauen möchte, muss auf Losglück hoffen.

Von Frank Michalczak

Remscheid. Wer möchte, kann noch bis zum 30. November sein Interesse für ein Baugrundstück in Lüttringhausen bekunden. Die Stadtverwaltung sucht weiterhin Bewerber für drei Einfamilienhäuser und für 14 Doppelhaushälften, die auf dem Gelände der ehemaligen Grundschule Eisernstein entstehen sollen: „Bislang haben wir 84 Bewerber auf unserer Liste“, berichtet Frank Schulz, der als Abteilungsleiter für die städtischen Liegenschaften zuständig ist.

Er habe mit mehr Resonanz gerechnet. Die steigenden Zinsen und die Verunsicherung, wie sich die Wirtschaft entwickelt, mögen zu einer Kaufzurückhaltung führen. „In den letzten Jahren hatten sich über 200 Interessenten bei uns gemeldet. Bei unserer Nachfrage blieb etwa ein Drittel übrig“, beschreibt Frank Schulz das sinkende Interesse.

Eisernstein: Was Interessenten über Vermarktung und Vorgaben wissen müssen

Lüttringhausen: Los entscheidet, wer bauen darf

Wer den Zuschlag erhält, entscheidet das Los – bei einer Zusammenkunft am 18. Januar. Um 18 Uhr wird sie unter notarieller Aufsicht im Leibniz-Gymnasium stattfinden. Daran, dass Prinzip Zufall über den Grundstücksverkauf entscheidet, regte sich zuletzt sich in der Ortspolitik Kritik. Im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Mobilität wurde kritisch angemerkt, dass es keine gerechteren Kriterien bei der Auswahl gebe. Menschen mit Behinderung könnten somit nur dann im neuen Viertel auf barrierefreies Bauen setzen, wenn sie bei der Auslosung Glück hätten. Dabei sei für sie entsprechender Wohnraum in Remscheid Mangelware.

Dieses Kriterium könnte in der Ortslage Am Schützenplatz aber sehr wohl in einem anderen Zusammenhang eine Rolle spielen, führt Frank Schulz aus. Denn: In der Siedlung sollen zusätzlich drei Mehrfamilienhäuser mit über zwanzig Wohneinheiten entstehen. Für jedes dieser Objekte werde es eine Konzeptvergabe geben. Dabei wird eine Arbeitsgruppe bei der Stadtverwaltung Aspekte festlegen, die beim Verkauf der Grundstücke eine besondere Rolle spielen sollten. „Die Arbeitsgruppe könnte einen Schwerpunkt darauf setzen, dass die Gebäude möglichst barrierearm gebaut werden – und zum Beispiel einen Aufzug erhalten oder ebenerdige Duschen“, erklärt Frank Schulz.

Punkten könnten interessierten Bauherren aber auch mit sozialem Wohnraum, der öffentlich bezuschusst wird, nennt der Abteilungsleiter ein weiteres Beispiel. „Denn auch der Bedarf nach günstigen Wohnungen ist in Remscheid groß.“

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Es wird eine Reserveliste für Interessierte geben

Diejenigen, die bei dem Losentscheid für Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften zum Zuge kommen, haben bis zum 31. März Zeit, das Angebot anzunehmen und eine Finanzierungsbestätigung vorzulegen. Für den Fall, dass Interessierte bis dahin dann doch vom Häuslebau in Lüttringhausen Abstand nehmen, wird es eine Reserveliste geben. Auch über diese Rangfolge wird das Los entscheiden – beim Ortstermin im Leibniz-Gymnasium, bei der sich am 18. Januar eine neue Nachbarschaft formieren wird.

Weitere Infos

Wer sich für ein Grundstück Am Schützenplatz interessiert, erfährt Näheres auf der städtischen Webseite. Tipp: Begriff Eisernstein in die Suchfunktion eingeben.

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