Drei Straßen werden gemacht

Mit Vollsperrungen ist zu rechnen: TBR sanieren verschlissenen Asphalt

Die Erneuerung der Decke in der Alexanderstraße wird im Sommer von den TBR angegangen.
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Die Erneuerung der Decke in der Alexanderstraße wird im Sommer von den TBR angegangen.
  • Andreas Weber
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Drei größere Straßenerneuerungen führen die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) diesen Sommer durch.

Von Andreas Weber

Remscheid. In der Klausener-, Sieper- und Alexanderstraße werden die verschlissenen Decken in Ordnung gebracht. Insgesamt 224.500 Euro stehen dafür zur Verfügung. Eine Investition, die eine weitere Schädigung der Straßensubstanz verhindern soll, kündigt Bauleiter Frank Schubert an. Tageweise Vollsperrungen sind dabei unumgänglich.

In der Klausener Straße wird nur die Fahrbahn zwischen der Zufahrt zum Parkplatz Kleingartenanlage südlich des Kreisverkehrs Dreher Straße und Einmündung Lockfinker Straße saniert. Erneuert werden nur die Fahrspuren zwischen den Radfahrstreifen. Die Radstreifen wurden bereits im Rahmen einer Förderung erneuert und werden von den TBR als technisch in Ordnung bewertet.

Weil Fahrbahn zu schmal ist, wird Alexanderstraße gesperrt

Um die Arbeitssicherheitsrichtlinien einzuhalten, muss vollgesperrt werden. Für erforderliche Andienungen sollen im Einzelfall Regelungen getroffen werden. Die Einmündung Klauser Delle wird während der Bauzeit gesperrt. Die Anlieger der Klauser Delle und der Kita Fritz-Ruhrmann-Straße können über die Straße Dörrenberg erreicht werden. Noch steht nicht fest, wann es losgeht. In jedem Fall soll eine Umleitung rechtzeitig ausgeschildert werden.

Gleiches gilt für die Sieper- und Alexanderstraße. Auch dort sind die Oberflächen wegen Ausmagerungen, Abrieb, Spurrinnen, Rissbildungen stark geschädigt. Wegen der geringen Fahrbahnbreite (5,90 bis 6,89 Meter) wird die Sieper Straße zum Fräsen (1 Tag) vollgesperrt und für die anschließende Regulierung der Einbauten (Kappen, Schächte, Sinkkästen) als Einbahnstraße in Richtung Ronsdorfer Straße ausgewiesen. Die Asphaltierung wird in zwei Abschnitten unter Vollsperrung (zweimal einen Tag) von unten nach oben durchgeführt. Der erste Bauabschnitt ist von der Ronsdorfer bis zur Hermann-Löns-Straße, der zweite von Hermann-Löns- bis Eberhardstraße.

Auch in der Alexanderstraße (5,51 Meter bis 7,66 Meter ) ist nicht genug Platz, so dass eine Vollsperrung notwendig wird. Die Ausführung wird zweigeteilt: von der Honsberger- bis zur Blumentalstraße, dann von der der Blumental- bis zur Kremenholler Straße. Je Bauabschnitt sind für die Fräs- und Asphaltarbeiten je ein Tag Vollsperrung von den TBR veranschlagt. Geplant ist, dass die Arbeiten hauptsächlich in den Ferien stattfinden, sich aber bis in den September ziehen können. Die Vergabe läuft, zu rechnen ist damit, dass eine in Remscheid bekannte Firma den Auftrag übernimmt, teilt Frank Schubert mit. Im Herbst ist darüber hinaus noch eine größere Maßnahme geplant: eine Deckensanierung im Höhenweg in Lennep. Derlei Maßnahmen sind aufgrund begrenzter finanzieller Mittel nur punktuell und nach Prioritäten möglich. Bezahlt werden sie aus Rückstellungen, die buchhalterisch unter „unterlassene Unterhaltungsmaßnahmen“ firmieren. Aus diesen Rückstellungen sollen ab 2023 auch ein Bauabschnitt Burger Straße (ab Johann-Vaillant-Platz), Güldenwerth (Losenbücheler- bis Tannenstaße), Schüttendelle (Freiheit- bis Hüttenstraße) und die Solinger Straße von Vieringhausen bis zur Ortsdurchfahrt, ab der der Landesbetrieb Straßen zuständig ist, erfolgen.

Auch an der Konrad-Adenauer-Straße werden voraussichtlich mit Ferienanfang Bauarbeiten im Vorgriff auf die Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes beginnen. Die Voraussetzungen für den Fußgängerweg vom EMMA an der Elberfelder Straße zum ehemaligen RGA-Gebäude am Busbahnhof werden geschaffen. Dort wird es einen Zebrastreifen, Beleuchtung und Ampelanlage geben. Ist die Querung geschaffen, kann der Fußgängertunnel abgerissen werden.

Straßenbegeher täglich unterwegs

Das Remscheider Straßennetz umfasst 429 Kilometer. Die Stadt ist für die Gemeinde-, Kreis-, Landes- und Bundesstraßen in der Ortsdurchfahrt im Stadtgebiet zuständig. Täglich werden diese durch Straßenbegeher kontrolliert. Die Straßen sind in Kategorien eingeteilt. Aufgrund ihrer Wichtigkeit werden die Prüfungen in Zeitintervallen durchgeführt, von wöchentlich bis hin zu einem achtwöchigen Turnus.

Passend zum Thema: TBR prüfen Kalkulation der Abwassergebühren

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