Poser-Szene in Lennep

Maßnahmenpaket gefordert: SPD, Grüne und FDP wollen Raser bremsen

Auch am Kreishaus klagen Anwohner über Lärm. Foto: Roland Keusch
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Auch am Kreishaus klagen Anwohner über Lärm.

Die Diskussion über Auto- und Motorradlärm in Lennep geht in die nächste Runde.

Remscheid. SPD, Grüne und FDP fordern ein ganzes Maßnahmenpaket, um die Anwohner vor Lärm zu schützen. Dazu zählen Tempokontrollen in der Nacht sowie am Wochenende und ein Tempo-Display an der Gartenstraße. Die Fraktionen verlangen zudem ein Konzept für „baulichen Umgestaltungen“ der Straßen rund um den Lenneper Bahnhof und um das Kreishaus. Ins Gespräch bringen sie unter anderem Bremsschwellen, sogenannte Berliner oder Krefelder Kissen, sowie Spurverengungen.

Die Fraktionsvorsitzenden Sven Wolf (SPD), David Schichel (Grüne) und Sven Chudzinski (FDP) verweisen darauf, dass es seit langem immer wieder Beschwerden über Lärmbelästigung „durch sehr laute und zu schnell fahrende Autos“ gebe, vor allem in der Gartenstraße. Um dieses Problem zu lösen, seien Geschwindigkeitsüberwachungen der Polizei in den Abendstunden und nicht am Tag nötig. „Zwar wurde in der Vergangenheit häufig kontrolliert, allerdings nicht in den Zeiten, in denen es vornehmlich zu Lärmbelästigungen kommt“, erklären die Politiker, die Kontrollen nach 18 Uhr und am Wochenende anregen.

Zuletzt hatte die CDU die Stadt erneut aufgefordert, gegen die sogenannte Autoposerszene in Lennep vorzugehen. „Wir müssen diejenigen, die mit ihrem Höllenlärm friedliche Bürgerinnen und Bürger um den Schlaf bringen, notfalls kräftig zur Kasse bitten“, erklärte Ratsfraktionschef Markus Kötter. -zak-

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