Lüttringhausen

Kreisverkehr Eisernstein wird grüner Hingucker

Aus dieser Kreuzung soll ein Kreisverkehr werden – immer noch. Archivfoto: Roland Keusch
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Aus dieser Kreuzung soll ein Kreisverkehr werden. 

Auf dem Kreisverkehr Eisernstein und entlang der Straßen sollen Bäume gepflanzt werden, die auch mit Blick auf den Klimawandel mit diesem Standort klarkommen.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Der Kreisverkehr Eisernstein soll ein grüner „Hingucker“ werden. Das berichtete Dirk Buchwald, zuständiger Abteilungsleiter bei den Technischen Betrieben (TBR), der Bezirksvertretung Lüttringhausen bei der Vorstellung des Begrünungskonzeptes.

Passend dazu: Lüttringhausen ist das grüne Städtchen im Norden der Stadt

Demnach soll auf der zentralen Insel eine vergleichsweise große Zerreiche gepflanzt werden, entlang der Straßen sind mehrere Gleditschien, auch Lederhülsenbäume genannt, vorgesehen. In einer ersten Planung insgesamt zwölf Stück. „Die Bäume wurden danach ausgesucht, dass sie in Zukunft mit dem Standort klarkommen“, erklärte Buchwald mit Blick auf den Klimawandel. Dass die Mittelinsel „nur“ einen Baum bekomme, hänge auch mit den zahlreichen Leitungen zusammen, die darunter verlaufen, so der Abteilungsleiter. Diese könnten durch Wurzeln beschädigt werden.

Weitere Flächen neben den Straßen und die restliche Insel sollen mit Bodendeckern, Sträuchern und Stauden bepflanzt werden, so dass es ganzjährig „etwas zu sehen“ gibt. Die Mittelbeete in der Gertenbach- und Barmer Straße sowie der Lindenallee sollen zu Blumenwiesen werden. „Die liegen ja mitten im Verkehrsraum und sind nur schlecht zu pflegen.“ Auch die Pflege der Mittelinsel wurde gedacht: Die soll nach der derzeitigen Plänen ein Bewässerungssystem erhalten. „Der Kreisverkehr bekommt sozusagen einen Hausanschluss mit Wasser und Strom“, so Buchwald.

All dies sei nur eine erste Planung, betonte Dirk Buchwald: „Da wird es sicher noch kleine Verschiebungen geben.“ Auch grundsätzliche Änderungen seien noch möglich etwa bis zum Frühjahr. Ohnehin sei mit der Bepflanzung erst im übernächsten Jahr zu rechnen, aktuell sei noch nicht einmal der Förderantrag für den Umbau genehmigt.

Ein Kunstwerk müsste gespendet werden

Die Vorstellung des Konzepts verband der TBR-Mitarbeiter mit dem Aufruf an die BV-Mitglieder, noch Wünsche für die Gestaltung zu äußern. Zum Beispiel für eine Skulptur oder Ähnliches auf der Mittelinsel. Dafür würden allerdings keine Mittel in der Planung bereitstehen, sagte Buchwald: „Das müsste dann eine Spende sein.“ Ob es bis zum Frühjahr gelinge, einen Spender zu finden, sei allerdings unklar, machte Dr. Gerhilt Dietrich (SPD) deutlich. Bezirksbürgermeister Jürgen Heuser (SPD) schlug vor, einen Platz auf der Insel zu reservieren – und dann später zu schauen, ob und wie man den nutzen könnte: „Sonst bleibt der leer.“

Bereits vorgesehen sind im ersten Konzept Halterungen für Plakate, um zum Beispiel auf Veranstaltungen hinzuweisen. Geplant sind demnach Edelstahlkonstruktionen am Rande des Kreisverkehrs, an denen „Plakate gut sichtbar und geordnet angebracht werden können“, wie es in der Beschreibung heißt. Auch Fahnenmasten oder Halterungen für Weihnachtsbäume seien denkbar und möglich, so Buchwald. Die TBR müssten nur wissen, was sie einplanen sollen.

Das Neubaugebiet Eisernstein in Lüttringhausen

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