Jeden Donnerstag

Löwen-Festival: Rund 1000 Besucher feiern mit Kaschämm den Auftakt

Trotz des stürmischen Regenwetters ließen sich die Fans der Band Kaschämm nicht den Spaß verderben.
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Trotz des stürmischen Regenwetters ließen sich die Fans der Band Kaschämm nicht den Spaß verderben.

Start des Löwen-Festivals auf dem Theodor-Heuss-Platz. Sechs Mal wird dieser in den Sommerferien zur Partyzone.

Von Peter Klohs

Der Theodor-Heuss-Platz wurde am Donnerstagabend zum zentralen Treffpunkt der Musikliebhaber sowie der Besucher, die einfach mal wieder feiern wollten. Das Löwen-Festival 2022 begann. Wenn auch mit der unnötigen Beigabe von deftigen Regenfällen und durchaus unangenehmen Windböen. Aber, so Veranstalter Maximilian Süss, der bergische Mensch, und vor allem der Remscheider an sich, sehe das eher gelassen. Nun ja, das machten sich nicht alle der rund 1000 Besucher zu Eigen und stellten sich in den rund um den Rathausplatz vorhandenen Arkaden des Allee-Centers unter.

Einschränkung beeinträchtigt das Löwen-Festival nicht

Das diesjährige Löwen-Festival wurde von Happy Isyan eröffnet, dem Gewinner des Remscheider Newcomer-Festivals 2019, der ein klassischer Singer / Songwriter ist. Mit seiner ausdrucksstarken Stimme, die die eigenen Texte in diversen Sprachen intoniert, erzeugt er eine Stimmung, die beim ersten Hören wenig mit dem Wort „Happy“ verbindet. Isyans vierzigminütiger Set litt auch ein wenig unter den Wetterkapriolen. Wohlwollender und freundlicher Applaus verabschiedete den Remscheider Barden.

Nach kurzer Umbaupause begann um kurz vor 20 Uhr das Konzert der Kölner Coverband Kaschämm – mit Willi Ostermann, dem bereits 1936 verstorbenen Kölner Original, der per Einspielung das fulminante Set der Band mit seinem Lied „Och wat wor dat fröher schön in Colonia“ eröffnete. Kaschämm legte sofort ordentlich los. Bereits beim ersten Song „Stadt mit K“, im Original von der Kölschrockband Kasalla, wurde klar, dass sich nur die nicht wasserfesten Besucher des Löwen-Festivals in den Arkaden aufhielten; die Hardcore-Fans von Kaschämm trotzten dem Regen und dem heftigen Wind und tanzten gänzlich unbeeindruckt vor der Bühne. Auch die Texte der Lieder wurden lauthals mitgesungen. Sänger und Frontmann Sebastian fand das super: „So ist es gut, Remscheid, wir singen uns das Wetter einfach schön.“

Und so ging es poprockig weiter. Ruhigere Töne blieben an diesem Abend in der Minderheit. Kaschämm coverten die gesamte kölsche Musikelite und deren größte Hits. Bei „Für die Iwigkeit“, im Jahr 2017 von der Kölner Gruppe Räuber veröffentlicht, war der Chor der Mitsingenden beinahe lauter als der Sänger von Kaschämm, bei „Leev Marie“, dieser Mischung aus Ska, Kasatschok und Disco der Gruppe Paveier, kam zum ersten Mal richtiges Festival-Feeling auf.

Auch Beiträge von Brings („Ich bin nur ein Kölscher Jung“) und den Bläck Fööss (diverse) durften nicht fehlen. Bei Kaschämm fiel besonders die Musikerin Carina auf, die ihre Instrumente (Akkordeon, Saxofon, Gitarre) wechselte als sei das das Einfachste der Welt.

Am kommenden Donnerstag, 7. Juli, wird die aus dem Sauerland stammende Formation „Strum Out“ das Löwen-Festival rocken.

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