Rathausplatz

Vorbei: Das war das letzte Konzert beim Löwen-Festival 2022

Die drei Sängerinnen und neun Musiker der Soul Food Company machten das Abschlusskonzert zu einem Erlebnis.
+
Die drei Sängerinnen und neun Musiker der Soul Food Company machten das Abschlusskonzert zu einem Erlebnis.

Zum Abschluss stand die Soul Food Company auf der Bühne auf dem Rathausplatz. Maximilian Süss zieht Bilanz. Nun geht es um die Perspektive 2023.

Von Peter Klohs

Das Löwenfestival 2022 ist Geschichte. An sechs Donnerstagabenden spielten sechs verschiedene Cover-Bands auf dem Rathausvorplatz und unterhielten mal mehr, mal weniger Gäste. Wobei das „weniger“ beileibe nicht der Musik geschuldet war, sondern dem wechselhaften bergischen Wetter.

Veranstalter Max Süss zog so auch ein durchwachsenes Fazit. „Man kann nicht völlig zufrieden sein“, sagte er. „Dreimal war das Wetter schlecht. Da ist schon mal die Hälfte des Festivals gelaufen. Schön war, dass die Menschen trotzdem gekommen sind und die Stimmung bei allen Konzerten top war. Auf die Remscheider ist schon Verlass.“

Auf die Frage, ob er daran denkt, das Löwenfestival 2023 erneut zu veranstalten, verwies der Veranstalter auf zeitnah stattfindende Gespräche mit dem Remscheider Oberbürgermeister.

Zum Abschluss des Festivals gab es noch einmal richtig auf die Ohren: Die Soul Food Company war in kompletter Stärke angetreten, was immerhin neun Musiker und drei singende Frontfrauen bedeutete. Durch die vier Bläser (Posaune, Baritonsax, Trompete sowie Alt-/Tenorsax) kam eine Menge Druck von der Bühne. Angesagt waren Funk, Soul und Verwandtes bis hin zum Disco und zum Rhythm & Blues. Da gab es dreckige Hammond-Sounds, einen singenden Schlagzeuger, groovende Basslinien, rasende Gitarrensoli, schneidend scharfe Bläsersätze.

Da erklangen Stücke von Wilson Pickett (In the midnight hour), den Blues Brothers (Soul Man) und Labelle (Lady Marmelade). Im Mittelpunkt des achtzigminütigen ersten Sets stand ein Stück der amerikanischen Funkrock-Band Doobie Brothers: Long Train Runnin‘. Für beinahe zehn Minuten groovte der Theodor-Heuss-Platz, als gäbe es kein Morgen.

Saxofonist Martin Kuske holte zu einem seiner Extraklassen-Soli aus während der Percussionist Michael Krautstein das Schlagzeug eingenommen hatte und ein fulminantes Solo vom Stapel ließ, in dem er seine ganze hervorragende Technik zeigen konnte. Tosender Applaus der Musikfreunde im Publikum belohnte diese energiegeladene Performance.

Nach der Pause ging es mit den Klassikern weiter in die Vollen: Stevie Wonder, Earth, Wind & Fire und wie die Heroen der soulverwandten Musik alle heißen. Das war ein würdiges Abschlusskonzert des Löwenfestivals, zu dessen Gelingen die Gruppen Kaschämm, Strum Out, Green Ink Machine, Kiesberch und Beatify beigetragen hatten. Ein Wiederhören im nächsten Jahr ist wünschenswert.

Das interessiert aktuell viele: Erster Einblick ins neue Untergeschoss des Allee-Centers Remscheid

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Weinfest: Tausende huldigen den edlen Tropfen
Weinfest: Tausende huldigen den edlen Tropfen
Weinfest: Tausende huldigen den edlen Tropfen
17-Jähriger sticht mehrfach auf 21-Jährigen ein- Tatverdächtiger festgenommen
17-Jähriger sticht mehrfach auf 21-Jährigen ein- Tatverdächtiger festgenommen
17-Jähriger sticht mehrfach auf 21-Jährigen ein- Tatverdächtiger festgenommen
Fort Blücher ist wieder geöffnet
Fort Blücher ist wieder geöffnet
Fort Blücher ist wieder geöffnet
Stadt stellt Spender für Tampons und Binden auf
Stadt stellt Spender für Tampons und Binden auf
Stadt stellt Spender für Tampons und Binden auf

Kommentare