Coverband

Löwen-Festival: 1500 Besucher werden von Beatify bestens unterhalten

Die Coverband Beatify legten auf dem Rathaus-Vorplatz richtig los und begeisterte das Publikum.
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Die Coverband Beatify legten auf dem Rathaus-Vorplatz richtig los und begeisterte das Publikum.

Nächsten Donnerstag tritt noch eine weitere Band beim Löwen-Festival auf dem Rathaus-Vorplatz auf.

Von Peter Klohs

Remscheid. Als der Veranstalter des Löwen-Festivals, Maximilian Süss, am Donnerstagabend die Besucher auf dem Rathausplatz pünktlich um 19 Uhr mit den Worten „Schön, dass ihr alle da seid“ begrüßte, mögen es schon mehr als 600 Feierwillige gewesen sein. Die Coverband Beatify hatte noch keine Viertelstunde gespielt, da waren es bereits gut 1000, zur Mitte des ersten, gut achtzig Minuten andauernden Sets war die Menge auf 1500 Besucher angewachsen.

Max Süss zeigte sich sehr zufrieden mit Gästeaufkommen und Wetter. „Zumindest ist es trocken“, konstatierte er, „was ja schon etwas Besonderes ist.“ In der Vorwoche konnte die Green Ink Machine ihre Setlist wegen des nicht nachlassenden Regens nicht komplett zu Ende spielen.

Das war bei Beatify nicht zu erwarten. Das Sextett um Gründer und Keyboarder Ralf Beck spielte Pop und Rock der bekannteren Art und streute hier und da eine ordentliche Prise Funk hinein. Die Band, die 2018 schon einmal als Gast auf dem Rathausplatz unterhielt, legte gleich richtig los: „The Look“ (Roxette) kam mächtig von der Bühne und wurde gegen Ende mit der Beatles-Hymne „Hey Jude“ und sogar mit „We will rock you“ (Queen) veredelt.

Kurz danach groovte sich Beatify durch einen Megahit von Bruno Mars, und Sänger Chris behauptete, bevor er „Move like Jagger“ von Maroon 5 intonierte, überhaupt nicht tanzen zu können, wie Mick Jagger schon einmal gar nicht. Bei „Easy Lover“ (Phil Collins / Philip Bailey) erklang zum ersten Mal ein längeres Gitarrensolo von Dirk Mies, Sängerin Kerstin Kagel flirtete mit dem deutschen Schlager (Atemlos / Marmor, Stein und Eisen bricht), ging anschließend aber mit „Superstition“ (Stevie Wonder) stimmlich in die Vollen. Die gesampelten Bläsersätze kamen gut.

Auffallend war die ausgewogene Dynamik der Musik. Auf eine Ballade musste das Publikum verzichten und tat dies auch, wie es schien, leichten Herzens. Schließlich war man zum Feiern gekommen und nicht zum Feuerzeugschwenken.

Midtempo-Nummern wechselten sich mit solchen ab, deren Tempo deutlich angezogen war, hier und da kam beinharter Funk von der Bühne, zu hören in „Uptown Funk“ von Mark Ronson oder in „Sir Duke“ (Stevie Wonder). In der deutschen Abteilung durfte Mark Forsters „Und die Chöre…“ nicht fehlen, mit „Seven Nations Army“ (The White Stripes) erklang dann etwas deftigerer Rock bevor mit „I gotta feeling“ (Black Eyed Peas) die Mitsingfraktion zufrieden gestellt wurde.

Beeindruckend auch, wie Klaus Lohr am Bass das Klischee eines Tiefton-Musikers verkörperte: Beinahe bewegungslos in Mimik und Körpersprache spielte er, was zu spielen war, und zwar gut.

Das Finale des diesjährigen Löwenfestivals bestreitet am kommenden Donnerstag die Soul Food Company.

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