Ortstermin

Lösung für Parksituation an der Straße Fürberg zeichnet sich ab

Jürgen Beckmann (Mi.) erläutert Bezirksbürgermeister Otto Mähler und den anderen BV-Mitgliedern die Situation. Uwe Ritter (r.) und sein Lkw stehen für eine Demonstration bereit. Foto: Roland Keusch
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Jürgen Beckmann (Mi.) erläutert Bezirksbürgermeister Otto Mähler und den anderen BV-Mitgliedern die Situation. Uwe Ritter (r.) und sein Lkw stehen für eine Demonstration bereit.

Für das Straßenbauunternehmen Ritter und sein Parkproblem an der Straße Fürberg zeichnet sich eine Lösung ab.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Bei einem Ortstermin deutete Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann an, dass er sich, entgegen einer vorherigen Einschätzung, ein Parkverbot an der Einfahrt des Unternehmens vorstellen könnte. Das könnte es Inhaber Uwe Ritter ermöglichen, relativ problemlos mit seinem etwa 13 Meter langen Lkw das Betriebsgelände zu verlassen.

Weil nämlich das nahezu unmöglich sei, wenn ein Fahrzeug zu nah an seiner Einfahrt parke, hatte sich Ritter an die Kommission Beschwerden und Anregungen des Hauptausschusses gewandt. Deren Mitgliedern blieben in der Sitzung aber zu viele Fragen offen. Unter anderem war unklar, wie breit die Einfahrt zum Betriebsgelände ist. Deswegen regten sie einen Ortstermin der zuständigen Bezirksvertretung Alt-Remscheid an, zu der Bezirksbürgermeister Otto Mähler (SPD) nun eingeladen hatte.

Dabei stellte sich am Montag unter anderem heraus, dass die Einfahrt nicht wie anhand der Aktenlage angenommen rund 15, sondern eher sieben Meter breit ist. Zudem demonstrierte Uwe Ritter mit seinem Lkw, wie knapp es werden könnte, wenn ein Auto direkt an der Einfahrt steht, was derzeit so grundsätzlich erlaubt sei, wie Jürgen Beckmann bestätigte.

Beckmann machte allerdings, wie schon in der Sitzung der Kommission, deutlich, dass die Hürde für zusätzliche Markierungen oder Schilder recht hoch sei: „Die Frage ist immer, gibt es eine besondere Situation, die das rechtfertigt.“ Andernfalls, so Beckmann, sei mit einem „Wiederholungseffekt“ zu rechnen: „Dann melden sich viele Menschen bei uns, die sagen, dass es bei ihnen genauso schlimm oder sogar noch schlimmer ist.“

Hatte der Ordnungsamtsleiter in der Sitzung noch die Auffassung vertreten, dass es eine solche besondere Situation an der Betriebsausfahrt der Firma Ritter nicht gebe, revidierte er seine Meinung vor Ort. Aufgrund der baulichen Situation. Aber auch, weil dort regelmäßig ein Lkw mit Anhänger lang muss. Ein Umstand, auf den auch Waltraud Bodenstedt (WiR) hinwies: „Man kann ja bei einem Laster kein Hereintasten in den Verkehr verlangen.“

Die Lösung könnte eine einfache Markierung auf dem Boden sein, sagte Beckmann, der zu dem Schluss kam: „Ich denke, eine kurze Grenzmarkierung sollten wir hier machen.“ Die gezackte Linie halte parkende Autos einige Meter von der Betriebseinfahrt fern – was Uwe Ritter, wie er glücklich bestätigte, schon völlig ausreichen würde.

Abschließend besprochen und eventuell beschlossen werden könnte dies nun bei der Sitzung der BV Alt-Remscheid. Unter dem Tagesordnungspunkt 5.1 steht das Thema am heutigen Dienstag auf der Tagesordnung. Die Sitzung startet um 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses.

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