Alleestraße

Lichtermeer soll zum Weihnachtstreff strahlen

Die Herrnhuter Sterne sollen an der Alleestraße wieder für Gemütlichkeit sorgen. Archivfoto: Roland Keusch
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Die Herrnhuter Sterne sollen an der Alleestraße wieder für Gemütlichkeit sorgen.
  • Frank Michalczak
    VonFrank Michalczak
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Die beliebten Herrnhuter Sterne kommen in diesem Jahr wieder auf der Alleestraße zum Einsatz.

Remscheid. Möglichst zum Beginn des Weihnachtreffs mit der Eisbahn auf dem Theodor-Heuss-Platz am 12. November soll die Innenstadt in festlichem Glanz erstrahlen. Dieses Ziel verfolgt Wirtschaftsförderer Ingo Lückgen mit Blick auf die Weihnachtsbeleuchtung, die unter der ehrenamtlichen Regie des Vereins Marketing Innenstadt steht.

Dieser hat vor einigen Wochen seinen Cheforganisator verloren: Ralf Wieber, unermüdlicher Kämpfer für die Interessen der Alleestraße, starb im Alter von 65 Jahren an den Folgen seiner schweren Krebserkrankung. Und mit ihm verlor Marketing Innenstadt auch denjenigen, der sich mit viel Herzblut stets um das Lichtermeer in der Adventszeit kümmerte.

In dieser schweren Situation sind nun die Dienste des Rathauses gefragt, der den Verein unterstützt. Dies begann mit der Sichtung der Herrnhuter Sterne, die im einen leerstehenden Ladenlokal an der Alleestraße gelagert sind.

„Es sind weit über einhundert. Und die meisten sind in einem guten Zustand“, erklärt Constanze Mandt vom Stadtmarketing der Remscheider Verwaltung, für die mit der Weihnachtsbeleuchtung auch ein Signal nach den düsteren Corona-Monaten verbunden ist: „Dass das Leben nach der langen Pause wieder weitergehen kann.“

Remscheid: Seit 2015 glänzen die Sterne in der Weihnachtszeit

168 kleine, mittlere und große Sterne wurden 2015 mit dem Geld unterschiedlicher Sponsoren angeschafft. Einige wurden aussortiert, nachdem sie wetterbedingte Defekte aufwiesen. „Manche werden wir noch aufbereiten müssen“, berichtet Ingo Lückgen. Das gilt auch für die „veraltete Elektroinfrastruktur“, also für die Kabel, die über der Alleestraße hängen. An ihnen werden die Sterne wie Perlen an einer Kette angebracht.

Dazu sind die Dienste eines Unternehmens nötig, mit dem bereits Kontakt bestehe, wie Lückgen hinzufügt. Die Mitarbeiter sollten möglichst schnell mit dem Hublader vorfahren. „Es wäre schön, wenn dies bis zum Weihnachtstreff klappt“, erklärt Lückgen, der diesbezüglich aber kein Versprechen geben will. Noch gelte es, mit dem Verein einige Detailfragen zu regeln.

Was allerdings die Finanzierung des Projektes anbelangt, könne die Stadt nicht einspringen. „Dafür haben wir ja gar kein Budget“, erklärt der Wirtschaftsförderer, der Marketing Innenstadt jedoch personelle Unterstützung zusagt.

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