Vorweihnachtszeit

Lichterfest trotz Energiesparen? So geht es trotzdem

Susanne Bollmann und Florian Böker von der IG Hindenburgstraße freuen sich, das Quartier wieder sichtbar werden zu lassen.
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Susanne Bollmann und Florian Böker von der IG Hindenburgstraße freuen sich, das Quartier wieder sichtbar werden zu lassen.

Die Vorfreude auf das Fest am 22. November im Quartier Hindenburgstraße ist groß. Es soll zeigen: Wir sind noch da.

Von Timo Lemmer

Remscheid. Ob es Weihnachtsbeleuchtung gibt, und wenn ja, ob in normalem oder reduziertem Umfang, das entscheidet sich erst in den kommenden Tagen. Klar ist, dass auf der Hindenburgstraße, wo Händler und Anwohner die Beleuchtung organisieren, kein anderes Bild abgegeben werden soll als wenige Hundert Meter weiter in der Innenstadt. Die Interessengemeinschaft (IG) wird sich an die Entscheidung der Stadt hängen. Eines aber ist bereits klar: Am 22. November wird es wieder das kleine Lichterfest in der Hindenburgstraße geben.

Keine Eisbahn beim Weihnachtstreff

Fest soll in passender Form stattfinden

Nach zwei Absagen kann endlich Auflage Nummer acht steigen. Traditionell geschieht das mit Einschalten der städtischen Weihnachtsbeleuchtung. Das könnte auch dieses Jahr so sein. Oder eben nicht, wenn es keine Beleuchtung geben sollte: „Dann feiern wir das Lichterfest aber erst recht, da es dann umso passender ist“, erklärt Susanne Bollmann.

Florian Böker, Vorsitzender der IG Hindenburgstraße, und Bollmann, seine Stellvertreterin, unterstreichen: Egal, was in puncto Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt passiert, und egal, welche Corona-Auflagen es bis dahin womöglich wieder geben möge, das Fest soll stattfinden – in der dann passenden Form. „Dem Energiesparwillen wollen wir Rechnung tragen. Aber klar ist auch, dass die Menschen Hoffnung und Licht brauchen.“

Die Händler, Gewerbetreibenden, Gastronomen und Anwohner in der Hindenburgstraße sind seit jeher kreativ. Eine feste Form, in die das Fest gegossen wird, gibt es nicht. Gemütlich, kontaktfreudig, gesellig – so soll es wieder werden. Was die Teilnehmer aber initiieren oder anbieten, das bleibt ihnen überlassen. Melanie Clemens hat die Organisation übernommen und gibt per E-Mail Auskunft – wobei eine Anmeldung zur Teilnahme ausdrücklich nicht notwendig ist. Von 16.30 bis 21 Uhr ist das Lichterfest angesetzt.

Die Hindenburgstraße ist die schönste Straße mit der besten Aufenthaltsqualität.

Susanne Bollmann ist Fan des Quartiers

Ein Fest für das gesamte Quartier, also auch die Seitenarme der Hindenburgstraße, soll es sein. Sobald die Dämmerung einbricht, soll Licht erstrahlen, insbesondere auch in den Fenstern und Türen der Anwohner. „Das geht ja mittlerweile auch wunderbar mit LED“, sagt Böker, denn eigentlich sollen die Menschen ja vor die Türe treten: zum Austausch, zum Besuch der Geschäfte, zum Einkehren in die ansässige Gastronomie wie das Café Sonntag, das angekündigt hat, zum Lichterfest auch mal abends zu öffnen.

Die Vorfreude ist auch deshalb groß, weil in den vergangenen Jahren auf vieles verzichtet werden musste. Einer IG, die den Fokus auf das Quartier richten will und darüber hinaus vom Zusammenwachsen der Gemeinschaft lebt, tut eine kontaktarme Zeit nie gut. „Dabei tut sich hier in der Straße immer was“, sagt Böker. „Ein Selbstläufer ist das nicht“. Der Fokus richte sich schließlich häufig eher auf andere Teile der Stadt.

Bollmann findet: „Die Hindenburgstraße ist die schönste Straße mit der besten Aufenthaltsqualität in der Stadt.“ Das soll am 22. November endlich mal wieder ins Scheinwerferlicht gerückt werden.

Infos zum Lichterfest: melanieclemens@web.de

Die Gemeinschaft

Die Interessengemeinschaft besteht derzeit aus 48 Mitgliedern. „Unsere Beiträge sind gering“, wirbt Susanne Bollmann: Hausbesitzer, Vereine und Geschäfte zahlen pro Jahr 65 Euro, private Mitglieder 10 Euro. Alles hierzu auf der Webseite.

Auch interessant: Kulturnacht: Die Szene zeigt sich an 80 Orten in der Stadt

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