Lenneper Oktoberfest

Lenneper nehmen ihr Oktoberfest fest ins Visier

Der Verkehrsverein hofft aufs Oktoberfest. Archivfoto: Roland Keusch
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Der Verkehrsverein hofft aufs Oktoberfest. Archivfoto: Roland Keusch
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    VonFrank Michalczak
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Partys könnten kleiner ausfallen

Remscheid. Freunde bajuwarischer Partykultur sollen 2021 in Lennep wieder auf ihre Kosten kommen: Der Verkehrs- und Förderverein will sein Oktoberfest über die Bühne bringen, nachdem es 2020 wegen der Pandemie ausfallen musste. Zum Thema wird dies in der Lenneper Bezirksvertretung an diesem Mittwoch.

Konkret geht es um den „Plan B“, den der Vorsitzende Klaus Kreutzer verfolgt. Danach dürften nur 1250 Gäste ins Festzelt, statt der üblichen 2500 Besucher. Die Partys würden somit kleiner. Weil das aber nicht wirtschaftlich wäre, behält sich Verein vor, erstmals an zwei Wochenenden für Frohsinn zu sorgen. Die Zahl der Feten würde somit von zwei auf vier steigen.

Mögliche vierte Corona-Welle bereitet dem Verein Sorgen

Obwohl sich die Inzidenzen derzeit reduzieren, mache ihm eine „mögliche, durchaus realistische vierte Welle erhebliche Sorgen“, wie Klaus Kreutzer an die Stadtverwaltung geschrieben hat. Er bringt in seinem Brief das alternative Party-Konzept ins Gespräch. Dieses hätte zur Folge, dass die Robert-Schumacher-Straße im Zuge des Volksfestes deutlich länger als üblich gesperrt werden müsste – vom 19. September bis 6. Oktober.

Bedenken gegen „diese Inanspruchnahme“ bestehen aus Sicht von Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke nicht. Allerdings müsse das dortige Parkhaus uneingeschränkt erreichbar bleiben. Zudem sei beabsichtigt, P&R-Parkplätze am Lenneper Bahnhof auf die verpachtete Schotterfläche an der Robert-Schumacher-Straße zu verlegen.

Kreutzer wünscht sich ein traditionelles Oktoberfest-Wochenende

Dabei macht Kreutzer keinen Hehl daraus, dass ihm sein „Plan A“ deutlich besser gefalle. Dieser sieht ein traditionelles Festwochenende mit Partys am Freitagabend (1. Oktober) und Samstagabend (2. Oktober) sowie dem Sonntagfrühschoppen (3. Oktober) vor.

Denn: Sollte das Partygeschehen bereits am 24. September beginnen, käme auf den Verein ein erheblich größerer Aufwand zu. „Wir müssten zwei Wochen für eine Zeltwache sorgen, zwei Wochen die Technik vorhalten“, nennt Kreutzer Beispiele. Daher sei sein Antrag zunächst als eine Art „vorsorgliche Maßnahme“ zu verstehen.

Oberstes Gebot bleibe aber die Sicherheit. „Lennep darf nicht zu einem Hotspot wie Ischgl werden“, unterstreicht Kreutzer. Er werde daher in den nächsten Monaten das Infektionsgeschehen ganz genau im Auge behalten.

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