Brasserie

„Mon Ami“ mit Blick auf den Marktplatz öffnet nächste Woche

Im Mon Ami kümmern sich (vorne) David Theis und Dena Nolte in der Küche sowie (hinten, v. l.) Michael Denca, Christian Uphoff, Alicia Wedra und Christian Klein im Service um das Wohl der Gäste. Foto: Roland Keusch
+
Im Mon Ami kümmern sich (vorne) David Theis und Dena Nolte in der Küche sowie (hinten, v. l.) Michael Denca, Christian Uphoff, Alicia Wedra und Christian Klein im Service um das Wohl der Gäste.

Wohnlicher, frischer, lebendiger – so sieht es nach einer rund sechs Monate dauernden Restaurierung mit viel Liebe zum Detail im ehemaligen Restaurant „Euler“ in der Lenneper Altstadt aus.

Von Sabine Naber

Remscheid. „Mon Ami“ heißt es jetzt, serviert wird französische Küche, allerdings modern interpretiert. „Wir haben eine offene Küche im Industrie-Stil, Schickimicki geht gar nicht, denn alles ist transparent, die Gäste können den Köchen zusehen“, sagt Paul Clemens, der als Gesellschafter im Verbund mit Kollegen unter anderem auch die Lenneper Klosterschänke, das Schützenhaus und die Gastronomie auf Schloss Burg betreibt. „Was wir hier aufbauen, ist keine Konkurrenz zu unseren anderen Restaurants. Hier arbeitet ein eigenständiges Team, das es autark führen wird. Wir sind im Hintergrund“, betont er.

„Wir verbinden ehrliches Handwerk, heimatliche Gerichte und französische Akzente zu pfiffigen Genussmomenten.“

Versprechen auf der Homepage des Mon Ami

Neben dem Speiseraum in klassischer Bistro-Bestuhlung, führt eine Tür ins „La Table“. Dort können bis zu 20 Gäste zusammensitzen, der imposante Spiegel unter der Decke ist ein Hingucker. Steigt man die Treppe zur ersten Etage hoch, eröffnet sich die „Belle Etage“ mit einem wunderbaren Blick auf den Marktplatz. Vor dem stattlichen Ofen mit seinen grünen Kacheln können Veranstaltungen wie beispielsweise Hochzeiten, Geburtstage, Fondue-Abende oder auch Reue-Essen stattfinden.

„Den kleinen Raum daneben, der vorher eine Art Lagerraum war, haben wir mit einer Theke und einer Küchenausgabe ausgestattet, damit man ganz separat feiern kann“, fasst es Paul Clemens zusammen. Das Team ist sich sicher, hier eine Lücke zu schließen, denn die Küchenausrichtung als Brasserie sei eine komplett andere, als man sie sonst im bergischen Raum findet.

Die Gäste könnten ein Menü bestellen, aber auch nur ein bisschen Käse mit einem leckeren Glas Wein dazu. Und dass mindestens sechs vegane sowie vegetarische Gerichte auf der Karte stehen, das sei mit Blick auf Nachhaltigkeit selbstverständlich. „Das ist mittlerweile Standard in jeder guten Küche“, ist Paul Clemens überzeugt. „Unsere kreative Küche kommt ohne großes Theater aus. Wir verbinden ehrliches Handwerk, heimatliche Gerichte und französische Akzente zu pfiffigen Genussmomenten“, so das Versprechen auf der Webseite des Mon Ami. „Erst ein Bummel durch die Altstadt, dann bei uns einkehren und den Abend in diesem Haus mit Seele ausklingen lassen“, so kann es sich Clemens für seine Gäste vorstellen.

Der erste Kontakt zum Vorgänger ist schon Anfang 2020 geknüpft worden. „Wir waren interessiert, aber dann kam Corona und alle Pläne lagen erst einmal auf Eis“, kann er sich gut erinnern. Am Ende des Jahres sei der Eigentümer dann noch einmal auf Paul Clemens und sein Team zurückgekommen, man einigte sich und hoffte, schon im Januar eröffnen zu können. Das ließen die Inzidenzzahlen allerdings nicht zu. „Wir sind von diesem Standort überzeugt. Zumal es zukünftig eher in Richtung Individualgast und noch nicht wieder um große Veranstaltungen gehen wird.“

Jetzt freue man sich darauf, am Freitagabend, 18. Juni, mit einem Eröffnungsmenü zu starten. Reservierungen sind über die Homepage oder unter Tel. (0 21 91) 8 90 47 00 möglich. Neben den drei Standorten im Haus, hat auch die Terrasse vor dem Haus und unter den hohen Bäumen mit ihren 60 bis 70 Sitzplätzen viel zu bieten. Drei festangestellte Köche sind aus der Kurzarbeit zurückgeholt worden, zwei Küchenlehrlinge und eine Servicekraft wurden neu eingestellt. „Es war uns wichtig erst dann zu öffnen, wenn wir unsere Gäste auch reinbitten können, wenn es draußen nass wird. Jetzt freuen sich alle, dass es endlich wieder losgehen darf.“

Mon Ami

Öffnungszeiten: Zunächst wird das Mon Ami von dienstags bis samstags nur am Abend, sonntags aber mittags und abends geöffnet sein.

Reservierungen: Reservierungen sind über die Homepage oder unter Tel. (0 21 91) 8 90 47 00 möglich.

Terrasse: Die Terrasse bietet Platz für 60 bis 70 Gäste.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Einfamilienhaus brennt an der Honsberger Straße
Einfamilienhaus brennt an der Honsberger Straße
Einfamilienhaus brennt an der Honsberger Straße
Kriminelle sprengen Geldautomat in Lüttringhausen
Kriminelle sprengen Geldautomat in Lüttringhausen
Kriminelle sprengen Geldautomat in Lüttringhausen
Bürgerbus fährt oft allein durchs Dorp: Es fehlen die Fahrgäste
Bürgerbus fährt oft allein durchs Dorp: Es fehlen die Fahrgäste
Bürgerbus fährt oft allein durchs Dorp: Es fehlen die Fahrgäste
Mannesmann-Villa weicht Kita-Neubau
Mannesmann-Villa weicht Kita-Neubau
Mannesmann-Villa weicht Kita-Neubau

Kommentare