Bezirksvertretung

Auch 2022 keine Gebühren für Außengastronomie in Lennep

Für die Außengastronomie in Lennep sollen auch 2022 keine Sondernutzungsgebühren anfallen, hat die BV beschlossen. Archivfoto: Roland Keusch
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Für die Außengastronomie in Lennep sollen auch 2022 keine Sondernutzungsgebühren anfallen, hat die BV beschlossen.

Bezirksvertretung: Hundewiese, Re-Start für die Gastronomie, neue Mülleimer.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Eine Hundewiese für Lennep hatte die Partei die Linke vorgeschlagen, das soll nun zumindest einmal geprüft werden. In der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) am Mittwoch sprachen sich auch CDU, Grüne und SPD grundsätzlich für die Idee aus, waren aber mit den im Antrag der Linken genannten Grundstücksvorschlägen nicht sonderlich glücklich.

Auf dem Kirmesplatz sei der Boden ungeeignet und das Bachtal schon durch andere Nutzungen belegt, fasste es zum Beispiel Grünen-Fraktionsvorsitzende Petra Kuhlendahl zusammen. Deswegen machte die BV auf Vorschlag von Markus Kötter, Fraktionsvorsitzender der CDU, aus dem Antrag einen Prüfauftrag, der dann einstimmig verabschiedet wurde.

Damit wird die Verwaltung beauftragt, mögliche Flächen für eine solche Hundewiese zu identifizieren sowie Erstellungs- und Instandhaltungskosten zu benennen. Danach will sich die BV erneut mit dem Thema beschäftigen.

Ohne Veränderungen angenommen wurde hingegen ein gemeinsamer Antrag von SPD, Grünen und FDP, mit dem der Lenneper Gastronomie ein einfacher Start nach dem Lockdown ermöglicht werden soll. Danach soll die Stadt auch 2022 auf Sondernutzungsgebühren für Außengastronomie, Außenverkauf und Außenwerbung verzichten. Zudem sollen dafür zusätzliche Flächen „auf geeigneten Gehwegen, Parkplätzen oder städtischen Grünflächen“ genehmigt werden. Auch ein Runder Tisch mit der Lenneper Gastronomie ist vorgesehen.

Und Lennep soll neue und weitere Mülleimer bekommen. Ein entsprechender Antrag der Linken wurde nach kleinen Änderungen, die Markus Kötter (CDU) und Jürgen Kucharczyk (SPD) vorgeschlagen hatten, ebenfalls einstimmig angenommen. Zuvor hatte Colin Cyrus (Linke) berichtet, dass viele offene Mülleimer regelmäßig von Krähen heimgesucht würden, die bei ihrer Suche nach Nahrung Müll auf die Straße befördern.

Deswegen sah sein Antrag vor, solche Eimer im Hardtpark, im Bachtal und an anderen Stellen nach und nach gegen halboffene und damit krähensichere Abfallbehältnisse zu ersetzen. Eine gute Idee, fanden die anderen BV-Mitglieder, regten aber auch zusätzliche Mülleimer an, insbesondere in der Altstadt. Dort sollen bereits vorhandene Halterungen, an denen früher Mülleimer angebracht waren, wieder bestückt werden.

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