Bauprojekte

Kunstrasen in Reinshagen soll in vier Wochen liegen

Wenn das wetter mitspielt, soll Mitte November der Kunstrasen auf der Sportanlage Hackenberg verlegt sein.
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Wenn das wetter mitspielt, soll Mitte November der Kunstrasen auf der Sportanlage Hackenberg verlegt sein.
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So sieht es derzeit am Sportplatz Hackenberg, in Reinshagen und Neuenkamp aus.

Von Andreas Weber

Remscheid. Manche Baumaßnahmen wie die Sanierung der Sporthalle West ziehen sich viel länger als geplant, momentan zeichnet sich eine Fertigstellung zur Osterzeit 2023 ab. Remscheids Sportler können sich aber auch über positive Entwicklungen freuen. Im Sportamt vermeldet der stellvertretende Leiter Markus Dobke Land in Sicht für den neuen Kunstrasen in Hackenberg, den Kunstrasen auf dem oberen Platz in Reinshagen. Er kündigt zudem einen neuen Hallenboden in Neuenkamp an. Abgeschlossen ist die Pflasterung am Haupteingang Nord im Röntgen-Stadion.

Passend dazu: Beim Sportbund stehen viele Projekte still

Sportplatz Hackenberg

Einen Monat beträgt die Verzögerung bei den Arbeiten in Hackenberg. Bis Ende Oktober soll der Platz so weit präpariert sein, dass von der Firma Domo Sports Grass erst die elastische Tragschicht, dann der Kunstrasen verlegt werden kann. „Sofern das Wetter mitspielt, könnte der Platz Mitte November für die Fußballer spielbereit sein“, hofft Dobke.

Die sechs Flutlichtmasten stehen, auf der Leichtathletik-Laufbahn fehlt nur die Granulatschicht, die Zuwegungen sind angelegt. Der untere Platz, der in der Bauphase von der SG Hackenberg genutzt wird, benötigt noch Flutlicht. Zwei Masten sind vorhanden, zwei weitere werden zeitnah aufgebaut und - wie oben - mit kostensparendem LED-Licht ausgestattet.

Auch Schaltkästen für die Stromversorgung müssen installiert werden, stellen aber auf der Zielgeraden dieser Maßnahme kein Problem dar. Für Dobke, der oft auf der Anlage vorbeischaut, ist wichtig: „Es geht stetig voran.“

Kunstrasen Reinshagen

Ein Jahr beträgt der Rückstand im Stadion Reinshagen für die Herrichtung des oberen Kunstrasenplatzes. Dort wird der RTB seine lang ersehnte Trainings- und Spielfläche für den Hockeysport erhalten. Die Stadtverwaltung nutzt jetzt die Gunst der Stunde und ein Angebot der Firma Strabag (die auch die Grundlage für den unteren Kunstrasen legte). Diese beginnt nun früher als zuletzt gedacht im November mit Tiefbauarbeiten und der Drainage. „Auch da gilt: Das Wetter darf uns keinen Strich durch die Rechnung machen“, meint Dobke.

Zusätzlich zur ursprünglichen Planung wird eine bessere Beregnungsanlage eingebaut mit einer Zisterne. Wenn die vorbereitenden Arbeiten erledigt sind, könnte es bis Frühjahr 2023 klappen, erst die Tragschicht, dann den teilsand-verfüllten Kunstrasen zu verlegen, der für Hockey optimal ist, aber auch Fußball erlaubt. Ob der zweite Kunstrasen im Stadion Reinshagen pünktlich zu Saisonbeginn der Hockeyspieler im April fertiggestellt sein wird, muss Dobke noch offenlassen, im laufenden Meisterschaftsbetrieb 2023 ist aber auf jeden Fall damit zu rechnen.

Halle West: So lange dauert der Umbau

Sporthalle Neuenkamp

Es wird einen neuen Hallenboden für die Sporthalle Neuenkamp geben. „Der jetzige ist eine Katastrophe, die Oberfläche ist hin.“ Harz und nicht immer sachgemäße Reinigung haben ihn in einen desaströsen Zustand gebracht. Markus Dobke hat die Firma Dr. Schutz aufgetan, einen Spezialisten für Bodenbeläge. Schutz wird in den Weihnachtsferien (bis 13. Januar) für neuen Glanz sorgen, ohne den Boden kostenintensiv ersetzen zu müssen.

Erst wird abgeschliffen, der Boden bearbeitet, zwei Schichten Lack drübergelegt. Dann werden die Linien gezogen, darüber kommen zwei weitere Schichten Speziallack zur Versiegelung. „Diese Top-Renovierung sollte dazu führen, dass sich der Harz später nicht mehr so im Boden verfestigt.“ Die fünfstelligen Kosten zahlt die Stadt aus Instandhaltungstöpfen, einen Beitrag werden auch die Benutzer, die Handballer der HG Remscheid und die Bergischen Soldaten der Liebe leisten.

Neue Pflasterung für Stadion Lennep

Am 23. Oktober (15 Uhr) steigt im Röntgen-Stadion das Landesliga–Derby FCR gegen SV 09 Wermelskirchen. Die Besucher werden wieder den Haupteingang Nord nutzen. Denn: Die Zuwegung ist von einem städtischen Mitarbeiter neu gepflastert worden. Der Schotter, der dort lag, bildete eine Unfallgefahr. Ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommend, sanierte die Stadt mit Bordmitteln kostengünstig, aber effektiv.

Standpunkt von Andreas Weber: Zwei Mutmacher

andreas.weber@rga.de

Nicht alles läuft so geschmiert wie der Neubau des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung. Um ehrlich zu sein: Der Prachtbau am Bahnhof bildete eine Ausnahme in Zeiten, wo fast jeder Invest in Steine aus dem Ruder läuft. Zeitlich wie finanziell. Meist kommt beides zusammen. Die städtischen Verantwortlichen können dies nur mit der Faust in der Tasche zur Kenntnis nehmen. Gegen Lieferschwierigkeiten beim Material, gegen Fachkräftemangel, gegen explodierende Baukosten sind sie nicht gefeit.

Die Sanierung des Freibades Eschbach wird dramatisch teurer, die Sporthalle West ebenso. Geduld ist gefragt. Reinshagen und Hackenberg zeigen, dass die Sportstadt Remscheid bald zwei topmodernisierte Sportstätten präsentieren kann. Das macht Mut, ebenso, dass das Sportamt beharrlich kostengünstige Lösungen findet wie in der Halle Neuenkamp und am Röntgen-Stadion, um deren Zustand zu verbessern.

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