Vorboten der Großbaustelle

Für Buspassagiere beginnen am Kreishaus moderne Zeiten

An diesem neuralgischen Punkt der Kölner Straße ist bis Juli mit Behinderungen zu rechnen: Die Haltestellen am Kreishaus werden umgebaut. Foto: Michael Schütz
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An diesem neuralgischen Punkt der Kölner Straße ist bis Juli mit Behinderungen zu rechnen: Die Haltestellen am Kreishaus werden umgebaut.
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Drei Monate dauert der Umbau des Drehkreuzes.

Remscheid. Ein gelber Bagger und Halteverbotszonen am Rande der oberen Kölner Straße sind die Vorboten für eine Großbaustelle, die in den kommenden drei Monaten am Kreishaus in Lennep ansteht: Das Drehkreuz für den Busverkehr wird modernisiert. Bis Juli sind damit Behinderungen auf der Hauptverkehrsader verbunden.

Das Projekt ist Bestandteil eines Maßnahmenpakets: Nachdem großangelegte Umbaupläne für die Kölner Straße immer wieder in der Schublade verschwanden, sollen zunächst kleine Impulse gesetzt werden, um die Einkaufsmeile zu verschönern. Der Chef der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) Michael Zirngiebl nannte im RGA-Interview Beispiele: „Wir haben in einem ersten Schritt unnötige Schildermasten beseitigt, neue Papierkörbe aufgestellt und in Höhe der ehemaligen Schule Glocke mittlerweile nicht mehr notwendige Absperrungen beseitigt.“ In diesem Jahr sei neben der Haltestelle am Kreishaus auch eine Neugestaltung des Platzes unterhalb der Sparkasse an der Kölner Straße geplant. Hier entsteht eine kleine Grünfläche mit Sitzgelegenheiten und der Jakob-Statue der Lenneper Pilgerfreunde. „Wir senden damit erste kleine Signale zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität“, sagte Zirngiebl.

Das sieht am Kreishaus so aus: Die Bushaltestellen in Fahrtrichtung Lenneper Altstadt, Radevormwald und Wuppertal bekommen einen behindertengerechten Umbau mit erhöhten Busbordsteinen verordnet. Sie dienen dazu, den Einstieg zu erleichtern. Auch ein Blindenleitsystem ist vorgesehen. „Zudem wird die alte Wartehalle gegen eine neue ausgetauscht,“ teilt die Sprecherin der Stadt Remscheid Viola Juric mit.

Remscheid: Neue Ampel und Zebrastreifen für die Fußgänger

Für die Bäume an der Bushaltestelle gibt es großzügigere Pflanzbeete. Ein Baum wurde jedoch gefällt, um den übrigen mehr Platz einräumen zu können. Fußgänger können sich über eine neue Ampel mit LED-Technik und Blindenführung freuen. Für sie entsteht auch ein neuer Zebrastreifen mitsamt Beleuchtung – am Abzweig zur Ringelstraße.

Finanziert wird das Ganze mit Fördermitteln für den ÖPNV und aus dem Unterhaltungsbudget der TBR. Insgesamt steht ein Kostenrahmen von 114 000 Euro zur Verfügung.

Buspassagiere müssen sich während der Umbauphase auf Änderungen einstellen: Für den ersten Teil der Maßnahme wird die Haltestelle in Fahrtrichtung Remscheid, Wermelskirchen und Hückeswagen vor die Häuser Kölner Straße 89 bis 93 verlegt. Für die Buslinien 669 (Wuppertal-Beyenburg) und 671 (Radevormwald) wird für die gesamte Bauzeit eine Ersatzhaltestelle auf der Robert-Schumacher-Straße in Höhe des Rewe-Marktes geschaffen.

Da der Gehweg abschnittsweise für die Arbeiten gesperrt werden muss, können die Fußgänger die Querungshilfe auf Höhe der Commerzbank und eine provisorische Querungshilfe auf Höhe der Bäckerei Steinbrink nutzen. Wie Viola Juric mitteilt, bleibe der Zugang zu den Geschäften im Baubereich stets möglich.

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