Spendenaktion

Kita-Kinder packen ihre Einkaufswagen für Geflüchtete voll

Die Kinder, hier mit Kita-Mitarbeiterin Hannah Hoffmann, packten ihre Wagen voll. „Macht echt Spaß heute“, befand Paula.
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Die Kinder, hier mit Kita-Mitarbeiterin Hannah Hoffmann, packten ihre Wagen voll. „Macht echt Spaß heute“, befand Paula.

Geld einer Spendenaktion der Villa Kunterbunt kommt Geflüchteten zugute.

Von Sabine Naber

Remscheid. Drei Wochen lang hatte vor der Villa Kunterbunt an der Edelhoffstraße ein Tisch gestanden, auf dem ausrangiertes Spielzeug und Trödel präsentiert wurden. Sachen, die die Kita-Eltern oder auch die Kinder selbst ausrangiert hatten und die gegen eine Spende mitgenommen werden durften. 550 Euro kamen zusammen. Geld, das den Flüchtlingen aus der Ukraine, die in Remscheid eine neue Heimat gefunden haben, zugutekommen soll.

Gestern durften 13 Vorschulkinder mit Kita-Leiterin Andrea Daun und zwei Tafel-Mitarbeitern – die Geflüchteten sind bezugsberechtigt – bei Edeka an der Königstraße einkaufen. Und kaum hatte Alexander Wolf gesagt: „Kartoffeln, Möhren und Zwiebel stehen ganz oben auf meiner Liste“, da packten die kleinen Einkäuferinnen und Einkäufer auch schon ihre Einkaufswagen voll. „Brauchen wir auch Äpfel und Bananen. Stehen die auch auf deiner Liste?“, wollte Mia wissen, während sich Lukas vergewisserte, dass Gurken und Weintrauben gebraucht werden. Pudding und Quark, Konserven und Fleischwurst –alles wanderte in die Wagen der Kinder. „Ich finde gut, dass wir hier ohne die Kleinen in unserer Gruppe einkaufen dürfen“, erklärte Jasmin (5).
So können Sie jetzt helfen

„Bei unseren gemeinsamen Mittagessen in der Villa Kunterbunt ist der Krieg in der Ukraine natürlich auch gerade Thema. Jedes Kind weiß dazu etwas anderes zu erzählen, da entsteht immer eine muntere Diskussion. Und heute sollen die Kinder spüren, dass dieser Einkauf unser Beitrag ist“, machte Daun deutlich. 400 Euro Spenden hatte sie dabei. „Was wir mit dem Rest machen, das überlegen wir noch.“

„Wir packen die Einkäufe ins Kühlhaus und geben sie dann weiter an unsere sieben Ausgabestellen“, sagt Ingo Wessel von der Tafel. Momentan reiche das Angebot an Lebensmitteln und Hygieneartikeln, aber man könne ja auch noch nicht abschätzen, was noch auf die Tafeln zukommt. Weil haltbare Lebensmittel immer gebraucht werden, kann man ab sofort an der Wülfingstraße in Lennep jederzeit Lebensmittelspenden für alle Tafel-Besucher abgeben.

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