Ausweichquartier

Kita am Stadtpark ist ab Montag wieder vereint

Seit Donnerstag steht fest: Diese Treppen und Rampen dürfen benutzt werden.
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Seit Donnerstag steht fest: Diese Treppen und Rampen dürfen benutzt werden.

Die Kinder der Kita am Stadtpark waren wochenlang über mehrere Einrichtungen verteilt. Nun können sie in das Ausweichquartier einziehen.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Es hat zehn Wochen länger gedauert als geplant, doch am kommenden Montag wird das Ausweichquartier für die Kita am Stadtpark endlich in Betrieb gehen. Die dafür notwendige Genehmigung wurde am Donnerstag erteilt. Für Kinder, Eltern, aber auch Mitarbeiter endet damit eine Übergangszeit, in der sie über drei andere Einrichtungen verteilt waren.

Seit den Sommerferien waren Gruppen und Personal auf die städtischen Kitas Hölterfeld, Vieringhausen und Holscheidsberg aufgeteilt, wo sie jeweils die Mehrzweckräume bezogen. „So ist die Betreuung gesichert“, betonte Peter Nowack, Abteilungsleiter für Kindertageseinrichtungen bei der Stadt Remscheid.

Kitas: Ausbauziel für 2024 angestrebt

Doch einige Eltern, die sich beim RGA meldeten, fanden das alles andere als ideal. Auch weil Geschwisterkinder, die bisher in unterschiedlichen Gruppen waren, dafür zusammengefasst wurden, um den Eltern Fahrerei zu ersparen. Was aber auch dafür sorgte, dass immer eines der Kinder aus seiner gewohnten Gruppe gerissen wurde.

Darum hat die Bauabnahme der Übergangskita länger gedauert

Rückblick: Zum Beginn der Sommerferien Ende Juni hatten Kinder und Erzieher den ursprünglichen Kita-Standort verlassen, dort soll eine neue Kindertagesstätte entstehen, die vermutlich größte in ganz Remscheid. Zunächst kamen alle zusammen in der Kita Am Holscheidsberg unter, die da selber schon im Urlaub war. Danach ging es in die Ferien. Anschließend sollte die Übergangskita aus 30 Containern auf dem Schützenplatz nur ein paar Hundert Meter entfernt vom Ursprungsstandort eigentlich fertig sein. Doch es kam anders.

Schuld seien Lieferschwierigkeiten beim Material gewesen, berichtet Peter Nowack, es fehlte an Stahl. „Der Schützenplatz hat ein leichtes Gefälle, deswegen benötigen wir dort insgesamt fünf Treppen und Rampen“, erklärt er. Die sollten eigentlich aus Edelstahl gefertigt werden. „Doch der hatte zwölf Wochen Lieferzeit.“

Also entschied sich die Stadt dazu, die Treppen und Rampen stattdessen aus Holz zu bauen – wofür aber eine weitere Bauabnahme notwendig war. Die erfolgte am Donnerstag. „Die Genehmigung ist vor 15 Minuten unterschrieben worden“, berichtete Nowack am Nachmittag im Gespräch mit dem RGA. Zeitgleich ging die Info ans Team und an die Eltern raus. So dass am Montag der Betrieb in den Containern starten kann. Die sollen für etwa zwei Jahre das neue Zuhause von rund 50 Kindern, zwölf Erzieherinnen und Erziehern und einer Hauswirtschaftskraft werden. Dann steht der nächste Umzug an.

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