Frist ist verlängert

Kino in Remscheid sucht weiter einen Eigentümer

Das Bundeskartellamt hatte den Verkauf von sechs Kinos zur Auflage für die Fusion gemacht. Darunter ist das Remscheider Kino.
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Das Bundeskartellamt hatte den Verkauf von sechs Kinos zur Auflage für die Fusion gemacht. Darunter ist das Remscheider Kino.

Eigentlich hätte das Cinestar-Kino in Remscheid heute den Eigentümer wechseln müssen.

Remscheid. Doch noch hat die Kinokette keinen Käufer für das Haus gefunden. Das Bundeskartellamt, das den Verkauf zur Auflage für die geplante Fusion der Unternehmen Cinestar und Cinemaxx macht, hat die Frist für den Eigentümerwechsel deshalb verlängert.

Insgesamt sollen Cinestar und Cinemaxx bundesweit sechs Kinos verkaufen, darunter das in Remscheid. Allerdings leidet die Branche stark unter den Corona-Einschränkungen. Weltweit blieben die Kinos im Lockdown geschlossen. Längst keimten deshalb Zweifel auf, dass der Zusammenschluss stattfindet. Nachfragen nach dem Stand der Verhandlungen um das Remscheider Kino ließ die Cinestar-Zentrale unbeantwortet.

Nach der grundsätzlichen Genehmigung will das Bundeskartellamt dem Zusammenschluss nicht weiter im Wege stehen und räumt den Ketten deshalb mehr Zeit ein. Wie viel Zeit will Kay Weidner, Sprecher der Kontrollbehörde nicht sagen: „Wir gehen aber davon aus, dass die Fusion bis Jahresende vollzogen werden kann.“ -ric-

Artikel vom 20. August

Kino muss in zehn Tagen verkauft sein

Platzt die Fusion?

Bis Ende August müssen das Cinestar-Kino am Remscheider Hauptbahnhof und fünf weitere Häuser einen neuen Eigentümer gefunden haben. Anderenfalls platzt die größte Kinofusion Deutschlands, nämlich der geplante Zusammenschluss der Ketten Cinestar und Cinemaxx.

Das Bundeskartellamt hatte den Verkauf von sechs Kinos zur Auflage für die Fusion gemacht. Darunter ist das Remscheider Kino. Ob es aber überhaupt Interessenten für das Haus gibt, wurde bislang nicht bekannt. Anfragen des RGA zum Stand der Verkaufsbemühungen in der Corona-Krise ließ die Cinestar-Zentrale in Lübeck unbeantwortet.

„In der Branche ist es sehr ruhig ob des Themas. Wir haben alle genug andere Themen und Sorgen“, sagt Meinolf Thies, der in Solingen das Kino „Das Lumen“ und weitere Kinos in NRW betreibt. Zwar sind die Lichtspielhäuser mittlerweile wieder geöffnet, allerdings leidet die Branche stark unter den Corona-Einschränkungen. Längst kamen deshalb Zweifel auf, ob es überhaupt zu einer Fusion kommt. Wenn nicht, bliebe das Remscheider Kino vorläufig unter der Regie von Cinestar. -ric-

Das Kino am Bahnhof hat nach der Corona-Zwangspause wieder die Saaltüren geöffnet – unter strengen Hygieneauflagen.

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