Helfer gesucht

Kinderstadt steht vor ihrem Comeback

Vorfreude bei: Sabine Meisterernst (v. l.), Marina Knop, Uwe Grund, Daniela Theewen, Sandra Wiesiollek, Celine dos Santos, Egbert Willecke, Jolina Schulz, Axel Osthöver, Marcel Gratza. Foto: Doro Siewert
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Vorfreude bei: Sabine Meisterernst (v. l.), Marina Knop, Uwe Grund, Daniela Theewen, Sandra Wiesiollek, Celine dos Santos, Egbert Willecke, Jolina Schulz, Axel Osthöver, Marcel Gratza.

Angebot soll ab dem 27. Juni in vollem Umfang stattfinden. Noch werden Helfer gesucht.

Von Michelle Jünger

Remscheid. Zwei Jahre lang musste die Kinderstadt in Remscheid pausieren. 2020 wurde sie pandemiebedingt abgesagt und auch im vergangenen Sommer konnte sie nur mit örtlicher Trennung und in eingeschränktem Maß stattfinden.

Doch dieses Jahr soll es endlich wieder richtig losgehen mit der Kinderstadt, die einen großen Teil des Kinderferienprogramms ausmacht. „Bisher ist geplant, dass alles so läuft wie vor der Pandemie. Wir werden aber kurzfristig auf die zu dem Zeitpunkt aktuellen Corona-Maßnahmen reagieren und sie den Eltern und Teilnehmenden mitteilen“, erklärt Egbert Willecke von der Fachdienstleistung Jugend der Stadt.

Vom 27. Juni bis zum 8. Juli soll die Kinderstadt im vollen Umfang in den Räumen der Albert-Einstein-Gesamtschule stattfinden. Auch dieses Jahr sind alle Mitorganisatoren wieder im Boot, was Egbert Willecke nicht als selbstverständlich empfindet. Nach all der Zeit hätte es auch anders aussehen können. Doch die evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde, die Kraftstation und auch das Bildungszentrum vom Sana Klinikum sind wieder mit dabei und haben schon viele kreative Ideen, um die Kinderstadt attraktiv und vielfältig zu gestalten.

Wenn noch mehr Helfer dazu kommen, können wir die Plätze aufstocken.

Sandra Wiesiollek, Kinder- und Jugendförderung

Wie immer wird sich die Kraftstation um die medialen Bereiche der Kinderstadt kümmern. „Geplant sind wieder Videos und auch Stop-Motion-Arbeiten. Auch wollen wir mit den Kinderjournalisten wieder eine FeKi-News rausbringen“, sagt Axel Osthöver zum Programm der Kraftstation.

Besonders viel Mühe geben wollen sich die beiden Kinderkrankenpflegerinnen in Ausbildung des Sana-Klinikums. Jolina Schulz und Celine dos Santos Simoes kennen bisher nur das Konzept der Kinderstadt. Die Auszubildenden im dritten Lehrjahr übernehmen die medizinischen Jobs und Themenbereiche. „Unter anderem gibt es einen Erste-Hilfe-Kurs, wir wollen Gipsverbände anlegen, die man ohne Aufschneiden wieder abnehmen und dann bemalen kann. Die können die Kinder dann mit nach Hause nehmen“, berichten die beiden. Ihr Programm umfasst viel Erste Hilfe, beispielsweise auch, wie man einen Notruf absetzt, aber auch wirkliche Krankenhaus-Themen. Mit Stethoskopen, Blutdruckmanschetten und Co. wollen sie den Bereich Diagnostik darstellen und auch eine Krankenhausaufnahme durchspielen.

„Wir möchten auch gerne mit den Kindern einen Brief an ein krankes Kind schreiben. Das muntert auf, es ist eine schöne Sache, wenn man durch eine kleine Aufmunterung einem anderen Kind helfen kann“, sagt Jolina Schulz. Auch werden im Verlauf Kuscheltiere „operiert“ und professionell verarztet. So soll den Kindern auch Angst vor Krankheit und vor allem dem Krankenhaus genommen werden. Ein umfangreiches Programm, das aber in den vergangenen Jahren gut angenommen worden sei.

„Auch nach der Pause von zwei Jahren werden wir sicher keine Probleme haben, die Kinderstadt wieder voll zu bekommen. Wenn noch mehr Helfer dazu kommen, können wir auch die Zahl an Plätzen aufstocken, im Moment sind wir personell ausgelastet“, hebt Sandra Wiesiollek hervor, die ebenfalls bei der Kinder- und Jugendförderung der Stadt arbeitet.

Noch liegt die Zahl der ehrenamtlichen Helfer weit unter dem Vor-Corona-Niveau. Einige seien beispielsweise weggezogen. Aber besonders schön sei auch, dass frühere Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerne als Betreuerinnen oder Betreuer wieder dabei sind, berichtet Willecke. Denn Spaß mache es so oder so allen, ob Groß oder Klein.

Anmeldungen ab dem 3. April

Die Anmeldungen für die Kinderstadt sind ab Sonntag, 3. April, 17 Uhr bis Montag, 4. April, um 14 Uhr per E-Mail geöffnet. Sollten mehr Anmeldungen als Plätze vorliegen, werden alle Anmeldungen über Lose verteilt, die Auslosung erfolgt familienweise. Wer sich als Helfer anmelden möchte, kann sich an die Jugendförderung oder die teilnehmenden Partner wenden. Mindestalter ist 16 Jahre und ein Erste-Hilfe-Kurs sollte vorliegen – es werden auch Schulungen angeboten.

jugendfoerderung@remscheid.de

Für Groß und Klein: Am 27. März, an Röntgens Geburtstag wird mit Experimenten gefeiert.

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