Sommerferienprogramm des RTV

Kinder gehen erst zum Coronatest und dann auf Schnitzeljagd

Erst ging es zum Coronatest und dann nach einer kurzen Autofahrt zum Wald auf Schnitzeljagd. Foto: Roland Keusch
+
Erst ging es zum Coronatest und dann nach einer kurzen Autofahrt zum Wald auf Schnitzeljagd.

Mit der Lösung der unterschiedlichsten Aufgaben gelangten die acht Kinder zum Schatz.

Von Peter Klohs

Remscheid. Eine Schnitzeljagd durch einen Wald, an deren Ende es einen Schatz zu finden gilt, ist für Kinder immer eine feine Sache. Im Sommerprogramm des Remscheider Turnvereins (RTV) stand am Freitagmorgen eine solche auf der Agenda. Acht Kinder zwischen 5 und 11 Jahren hatten sich dafür angemeldet. Sieben nahmen teil.

„Es war nicht einfach, die Schnitzeljagd zu planen“, verrät Thomas Bieler, Handballtrainer und im Vorstand des Sportvereins. „Es war nie ganz klar, ob wir einen Test von den Kindern brauchen und ob der Wald nach den Regenfällen überhaupt begehbar ist.“ Nachdem die Kinder vor dem Vereinsheim an der Theodor-Körner-Straße einen Schnelltest absolviert hatten, ging es nach kurzer Autofahrt im Wald an der Fichtenhöhe los.

„Eure Aufgabe ist folgende“, unterrichtete Bieler sie, „ihr müsst aufmerksam durch den Wald gehen und Zettel finden, auf denen die Aufgaben stehen, die ihr bewältigen müsst.“ Die Kinder gingen los. Und zwar nicht sehr aufmerksam, denn den ersten Zettel übersahen sie und mussten wieder zurück. „Sucht einen Gegenstand, der den gleichen Anfangsbuchstaben hat wie euer Vorname“, lautete die erste Aufgabe. Lukas fand Laub, Paul einen Pilz. Jakob hatte ein Problem, Zoe ebenso. Beide Probleme wurden unter Ausdehnung der geltenden Rechtschreibung gelöst.

Kaum war man weitergegangen, deutete Thomas Bieler auf einen Gegenstand am Waldboden, der da sicher nicht hingehört: Eine leere Flasche eines bekannten Kräuterlikörs. Jakobs Problem war gelöst.

Der Anfang der Jägerprüfung stand an. Die Kinder mussten die Waldregeln benennen. „Man muss leise sein, um keine Tiere aufzuschrecken“ kannten sie. „Man darf keinen Müll hinterlassen“ ebenso. Der Anfang war gemacht. Später würde das Thema vertieft werden. Dann der nächste Zettel. „Sammelt Gegenstände. Aus denen ihr am Ende unserer Jagd ein Tier bauen könnt“, stand darauf. „Aber jeder Gegenstand darf nur einmal verwendet werden.“ Die Folge: Vier Kinder hatten Äste, drei Steine gesammelt. „Nur ein Stein“, musste Thomas Bieler die Kinder erinnern, „nur ein Ast. Es gibt so viel im Wald. Gebt euch ein bisschen Mühe.“

Der Weg führte über einen ausgetrockneten Bachlauf, ein Wunder nach den Wetterkapriolen der letzten Zeit. Die Kinder sammelten und waren sich einig, dass sie am Ende der Tour eine Schlange bauen wollen. Bald ging es zum aufgestellten Tipi. Das Picknick stand an. Und danach gab es noch weitere Zettel zu finden.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Neueröffnungen setzen im Lüttringhauser Zentrum neue Impulse
Neueröffnungen setzen im Lüttringhauser Zentrum neue Impulse
Neueröffnungen setzen im Lüttringhauser Zentrum neue Impulse
Einbrüche in Remscheid: Die Polizei sucht Zeugen
Einbrüche in Remscheid: Die Polizei sucht Zeugen
Einbrüche in Remscheid: Die Polizei sucht Zeugen
Schockanruf: 87-Jährige übergibt 40.000 Euro
Schockanruf: 87-Jährige übergibt 40.000 Euro
Schockanruf: 87-Jährige übergibt 40.000 Euro
Pipersberg investiert mit neuem Gaszähler in digitale Zukunft
Pipersberg investiert mit neuem Gaszähler in digitale Zukunft
Pipersberg investiert mit neuem Gaszähler in digitale Zukunft

Kommentare