Sommerferienprogramm

Kinder basteln mit Oma und Opa im Werkzeugmuseum

In den Sommerferienprogramm-Workshops des Werkzeugmuseums wird viel gebastelt. Archivfoto:Andreas Wallbrecht
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In den Sommerferienprogramm-Workshops des Werkzeugmuseums wird viel gebastelt. Archivfoto:Andreas Wallbrecht

Das Deutsche Werkzeugmuseum bietet ein Sommerferienprogramm mit interessanten Workshops

Von Sabine Naber

Remscheid. Auch wenn das Deutsche Werkzeugmuseum mit seinem regulären Programm erst nach den Sommerferien wieder so richtig durchstarten will, können Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht und Museumspädagoge Markus Heip jetzt schon mit drei tollen Sommer-Workshops punkten. Gestern sind die drei unterschiedlichen Angebote vorgestellt worden, und die Organisatoren sind froh, jenseits des zurzeit noch vorherrschenden Online-Entertainments auch wieder etwas Handfestes anbieten zu können.

Als Erstes nannte Heip die „Oma, Opa, Enkel-Show“, die vor vier Jahren im Werkzeugmuseum begann und sehr beliebt ist. „Wir wollen ein Häuschen für Batman bauen“, flachste der Museumspädagoge. Das sehe zwar aus wie ein Brett, sei aber ein Haus, in das die Fledermaus reinklettern und sich schlafen legen kann. Bei diesen Arbeiten sei es wichtig, dass der Opa oder die Oma die Arbeiten gemeinsam mit dem Enkelkind ausführen: „Denn nur dann kann es eine Erfolgsstory werden“, ist der Museumspädagoge überzeugt.

Bei einem der Workshops im Werkzeugmuseum steht Recycling als Thema ganz hoch im Kurs

Wer sich schon einmal ansehen will, wie so ein fertiges Häuschen aussieht – im Museumspark hängt bereits eine Fledermaus-Schlafstätte. Dieser Workshop ist für den 13. und 14. Juli jeweils von 10 bis 13 Uhr geplant. Die Kosten liegen bei 2,50 Euro pro Kind, dazu kommt eine Materialpauschale von 10 Euro.

Mit dem Workshop „Brücken bauen aus einfachsten Materialien“, der schon in den Osterferien hätte stattfinden sollen, wendet man sich im Museum einem Recyclingthema zu. „Die Pappe, die wir dafür brauchen, stammt von der Rückseite der abgelaufenen Kalender“, sagt Heip, der den Kurs mit dem Ehrenamtler Horst Kaiser leitet. Er erklärt, dass die Teile statisch so aufgearbeitet werden, dass sie stabil sind. Als Beispiel nannte er die Müngstener Brücke oder auch den Eiffelturm in Paris, die sich bei Sturm zwar bewegen, aber stehen bleiben. „In diesem Kurs wird gerechnet und gezeichnet, damit man die statischen Voraussetzungen solcher Bauwerke kennenlernt.“ Zu diesem Workshop wird am 10. und 11. August ins Werkzeugmuseum eingeladen. Kosten: 2,50 Euro pro Kind, Materialkosten: 10 Euro. Die beiden Workshops sind für Kinder und Jugendliche zwischen acht und 14 Jahren gedacht.

Traumfänger oder Schmuckstücke aus flüssigem Metall - die Auswahl der Angebote ist riesengroß

Schmuckstücke aus einem Metall herzustellen, das lernten die Menschen schnell nach der Entdeckung von flüssigem Metall. Unter der Überschrift „Kunst und Zinn“ sollen auch im Museum mittels Formsand und flüssigem Zinn individuelle Kunstwerke entstehen. Heip und Kaiser erklären die Technik und geben auf Wunsch kreative Anstöße. Dieser Workshop (ohne Altersbegrenzung) findet am 20. August von 18 bis 21 Uhr statt. Hier liegen die Unterrichtskosten auch bei 2,50 Euro, fürs Material müssen 15 Euro bezahlt werden.

Wer an einem sogenannten Traumfänger Spaß hat, der ist am 17. Juli von 12. bis 17 Uhr willkommen. Kursleiterin Silke Reszka hat ihren Workshop „Grenzenlos kreative Handarbeit“ überschrieben und wird zeigen, wie man aus unterschiedlichen Materialien solch Traumfänger entstehen lassen kann.

Musikabende, Bierverkostungen oder Filme nach den Ferien

Nach den Sommerferien soll dann wieder zu Musikabenden, Bierverkostungen oder Filmvorführungen eingeladen werden. Unternehmer werden aus ihrem Leben und ihren Firmen berichten, der Nachtwächter Balduin Keks will im Dunkeln das Museum kontrollieren, auch das Gießen von klassischen Zinnfiguren wird wieder einer der zahlreichen Programmpunkte sein. „Wir freuen uns, dass wir wieder da sind. Mit Publikum im Haus ist es ja viel schöner“, macht der Museumsleiter deutlich. Jeder könne jetzt wieder ganz unkompliziert das Werkzeugmuseum besuchen.

Anmeldung

Wer bei den Sommerferien-Workshops im Deutschen Werkzeugmuseum an der Hastener Cleffstraße teilnehmen möchte, der muss sich unter Tel. (02 1 91) 16 25 19 oder per E-Mail: anmelden:

werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de

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