Neueröffnung

Familiencafé „Kamelinchen“ lockt mit Spiel und Waffel

Die Mädels Aysegül Lina (4) und Emily-Beat (5) fühlen sich wohl. Mit dabei (v. l. im Uhrzeigersinn): Emine Natalie Turunc, die Inhaberinnen Saskia Hebermann und Sabine Kamin sowie Alina Schwenecke. Foto: Roland Keusch
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Die Mädels Aysegül Lina (4) und Emily-Beat (5) fühlen sich wohl. Mit dabei (v. l. im Uhrzeigersinn): Emine Natalie Turunc, die Inhaberinnen Saskia Hebermann und Sabine Kamin sowie Alina Schwenecke.

Remscheid hat wieder ein Familiencafé. In der Beethovenstraße 1 dürfen Kinder auch mal laut sein.

Von Sabine Naber

Remscheid. Kaum hatten sich am Samstagvormittag die Türen des „Kamelinchen“ um 10 Uhr geöffnet, kamen bereits die ersten Familien zum Frühstücken und Spielen. Damit hat Remscheid wieder ein Familiencafé – in der Beethovenstraße 1/Ecke Hindenburgstraße. „Wir waren überwältigt, dass es so positiv losging und gleich alle Tische besetzt waren“, freuten sich Betreiberin Sabine Kamin und ihre Tochter Saskia Habermann. Und dass die Kinder der Kita Holscheidsberg mit einem tollen Geschenk zur Eröffnung gekommen waren. Das große Bild zeigt vor einem roten Hintergrund einen lachenden Froschkönig, der nicht nur eine imposante Krone auf seinem Kopf, sondern noch ganz viele kleinere um sich herum hat. Klar, dass dieses Bild sofort einen Ehrenplatz im Cafébereich bekam.

Im ehemaligen Bastelladen von Elke Brandt sind auf 160 Quadratmetern helle Räume entstanden, die zum Verweilen einladen. Vor den großen Schaufenstern, die viel Licht reinlassen, stehen helle Holztische und -stühle. Hier sitzen Eltern oder Großeltern zusammen, während die Kinder um sie herum nach Herzenslust spielen und toben dürfen. Wer die grau-gelben Spielmatten betritt, muss die Schuhe ausziehen, denn hier ist der Krabbelbereich für die Jüngsten. Für Kindergartenkinder laden Spielküche, Kaufladen oder Werkstatt zum Spielen ein. Und wer Lust hat, sieht sich das Ganze von der Schaukel aus an.

Mit allerlei Gesellschaftsspielen wie „Mensch ärgere dich nicht“, Leiterspiel oder Mikado ist auch an die älteren Kinder gedacht worden. Hinter einer pinkfarbenen Wand kann man dem Trubel ein wenig entgehen. Hier können Mütter ihre Babys stillen, es gibt einen Wickelbereich und eine barrierefreie Toilette. Die Fensterbänke wurden zu Sitzbänken umfunktioniert, und für Kinderwagen ist Platz geschaffen worden.

Café und Spielbereich sind voneinander getrennt

Auch das kulinarische Angebot kann sich sehen lassen. Zahlreiche Frühstücksvariationen – darunter auch der „Kindertraum“, zu dem ein Brötchen mit Nutella gehört – stehen zur Auswahl. Außerdem werden Laugenbrezeln und Waffeln, wahlweise mit Puderzucker, Milchreis oder Kirschen, angeboten. Ebenso Crêpes, ein Pizza-Snack und Kuchen, dazu kalte und warme Getränke.

Gut überlegt ist, dass Café- und Spielbereich nicht voneinander getrennt sind, so dass man auch von den Tischen aus einen guten Blick auf die Kinder hat. „Denn die Eltern tragen die Verantwortung“, betont die gelernte Erzieherin Saskia Habermann, die ihre Mutter gemeinsam mit einer Freundin unterstützt. „Das ist hier eine schöne Ecke“, zeigt sich Sabine Kamin ganz begeistert von der Lage. „Der Stadtpark, Kitas, Schulen und eine Kirchengemeinde sind in der Nähe, und einen Parkplatz findet man auch immer.“

Sie habe schon immer von einem Café geträumt. „Zweieinhalb Jahre hat es gedauert, bis wir endlich eröffnen konnten. Als wir die Baugenehmigung bekamen, renoviert und im Bereich Brandschutz die Auflagen erfüllt hatten, kam Corona“, erzählt Kamin. „Jetzt wünschen wir uns, dass die Familien gerne zu uns kommen. Hier dürfen die Kinder spielen und auch mal laut sein.“

Kontakt + Infos

Das Familiencafé „Kamelinchen“, Beethovenstraße 1/Ecke Hindenburgstraße, hat dienstags von 10 bis 17, samstags und sonntags von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Für alle ab sechs Monaten beträgt der Eintritt 2,30 Euro. In den ersten beiden Eröffnungswochen erhalten Kinder einen Gratis-Obstteller. Familien können die Räume mieten. Kontakt: Tel. (01 62) 7 41 36 28.

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