Stadtpark Remscheid

Park Food Festival: Lecker wie immer, aber doch anders

Giovanni und Vito konnten bei den Besucherinnen und Besuchern mit mit süßen Spezialitäten aus Italien punkten.
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Giovanni (l.) von „I Love Arancini“ konnte bei den Besucherinnen und Besuchern mit mit süßen Spezialitäten aus Italien punkten.

Von Lachsburger über Wild bis hin zu spanischen Spezialitäten: Das vorerst letzte Park Food Festival im gewohnten Rahmen litt stark unter dem Wetter. Mit vielen Fotos.

Von Dela Kirchner

Remscheid. Ein wenig passt das Wetter ja dann doch zu der leicht wehmütigen Stimmung, die am verregneten Samstagnachmittag durch den Stadtpark wabert. Park Food Festival – lecker wie immer, aber trotzdem irgendwie anders. Außer den Sanitätern vom Deutschen Roten Kreuz haben sich nur wenige Besucher in einer Phase mit nur wenig Regen hinausgetraut.

Dabei ist dieses Wochenende die letzte Möglichkeit, das Park Food Festival im gewohnten Rahmen in Remscheid erleben zu können: Für Veranstalter Markus Kärst ist die elfte Auflage des Festivals auch die letzte. Das stand schon während der Vorbereitungen fest – zu unsicher ist die weitere Entwicklung hinsichtlich der Preissteigerungen und der schrumpfenden Zahl an Teilnehmern.

An der Qualität der angebotenen Leckereien lag es indes mit Sicherheit nicht. Für die unterschiedlichsten Geschmäcker hat er Stände in den Stadtpark geholt. Vom Burger bis zur Pizza, von holländischen Pommes bis zum vietnamesischen Dessert.
Auch am Wochenende: So war das Viertelklang-Festival

Die wenigen Besucher an den Ständen am Samstag zeigten sich jedenfalls gewohnt zufrieden. „Wie schade, dass ausgerechnet das letzte Festival ins Wasser fällt“, zeigte sich Claudia Sommer aus Remscheid betrübt. „Mein Mann und ich waren bisher mit einer Ausnahme bei jedem Festival hier im Stadtpark zum Schlemmen.“ Und das meist bei gutem Wetter.

Am Samstagnachmittag haben die meisten Betreiber der Foodtrucks den Tag genauso abgeschrieben wie den Starttag am Freitag – und hofften mit etwas Galgenhumor einzig und allein darauf, „am Sonntag zumindest die Standgebühr wieder herausholen zu können“. Markus Kärst merkte an, dass „sogar der Himmel anlässlich des letzten Park Food Festivals weint“.

Park Food Festival: der Samstag

Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot.
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot. © Doro Siewert
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot.
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot. © Doro Siewert
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot.
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot. © Doro Siewert
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot.
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot. © Doro Siewert
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot.
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot. © Doro Siewert
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot.
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot. © Doro Siewert
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot.
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot. © Doro Siewert
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot.
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot. © Doro Siewert
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot.
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot. © Doro Siewert
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot.
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot. © Doro Siewert
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot.
Lecker - auch im Regen: Am Samstag kamen zwar nicht viele Besucher - aber die, die da waren, schmausten sich durchs Angebot. © Doro Siewert

Am Sonntag, rund eine Stunde nach dem Start des Finaltages, reißt dann tatsächlich der bis dahin graue Himmel auf und lässt auf einen heiteren Nachmittag im Remscheider Stadtpark hoffen. Ein kleiner Trost für das, was bisher verloren gegangen war und doch noch die Chance auf ein versöhnliches Ende mit vielen Leckereien. Etwa Wildspezialitäten aus Odenthal, sizilianische Arancini und spanische Spezialitäten aus Remscheid. Das Angebot war gewohnt gut und abwechslungsreich.

Leider haben die Corona-Krise und die steigenden Preise für quasi alle benötigten Rohstoffe und für Energie auch unter den Foodtruckern ihren Tribut gefordert und einige zum Aufgeben gezwungen. Andere sind mittlerweile nicht mehr auf Veranstaltungen unterwegs, sondern setzen verstärkt auf Catering.

Gegen 14 Uhr am Sonntag kann Markus Kärst dann endlich melden, dass „Leute kommen und sich der Parkplatz füllt.“ Und er ergänzt: „Schön, dass das Wetter jetzt mitspielt, aber keiner von uns konnte dieses Wochenende kostendeckend arbeiten.“ Daran änderte auch der Sonntagnachmittag nichts mehr. Am Samstagabend hatte Kärst den Ständen ab 20.30 Uhr freigestellt zu schließen – die Aussichten waren nicht mehr erfolgversprechend.

Mr. Park Food, Markus Kärst, macht als Organisator nicht mehr weiter. Zu unsicher ist die Zukunft.

Ob jemand anders das Park Food Festival oder ein ähnliches Format übernehmen möchte? Kärst hat bislang noch von niemandem gehört, der sich mit der Idee eines ähnlichen Formates in Remscheid trägt. „Natürlich fragen die Betreiber der Stände, warum dieses mein letztes Park Food Festival ist“, sagt Markus Kärst. „Aber gleichzeitig haben mir auch einige Betreiber erzählt, dass sie mit dem Angebot Streetfood ebenfalls zum Jahresende aufhören werden.“ Zu unsicher ist die Perspektive – und Organisator Kärst fürchtet, dass „dem Endverbraucher im nächsten Jahr 10 Euro nicht mehr so locker sitzen werden“.

Markus Kärst selbst schließt weitere Aktivitäten als Veranstalter von großen Events in der Zukunft indes nicht aus: „Vielleicht gibt es einmal etwas ganz Anderes – oder auch ein Park Food Revival nach einigen Jahren.“

Absagen

Insgesamt 22 Stände boten zum Finale, ergänzt durch vier Getränkestände, Essen im Stadtpark an. Im Vorfeld hatte es noch einige kurzfristige Absagen von Teilnehmern gegeben.

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