Erinnerung

Jugendliche gedenken der Nazi-Opfer

Arzum Arslan, Max Volk und Yahya Ezz Edin. Foto: Pferdestall
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Arzum Arslan, Max Volk und Yahya Ezz Edin.

Vertreter des Remscheider Jugendrates und der Geschichts-AG des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums (EMA) erinnerten am Samstag an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 76 Jahren.

Remscheid. Am 8. Mai 1945 hatte Nazi-Deutschland bedingungslos kapituliert. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kamen im Eingangsbereich des EMA zusammen und richteten den Fokus auch und besonders auf das Schicksal von Schwulen und Lesben im Nazi-Regime:

„Homosexuelle wurden wie Staatsfeinde, Juden, Sinti und Roma verfolgt und erlebten das gleiche Schicksal im NS-Staat.“ Anders als bei vielen anderen verfolgten Gruppen sei die Geschichte der Homosexuellen im Hitler-Deutschland aber nicht aufgearbeitet worden. „Bis zum heutigen Zeitpunkt reden kaum noch Leute über die damals verfolgten Homosexuellen – und dies, obwohl wir in einer modernen Gesellschaft leben.“ So seien Schwule und Lesben im Bundesentschädigungsgesetz von der Begünstigtengruppe ausgeschlossen worden, zudem seien homosexuelle Handlungen in Deutschland bis 1960 strafbar gewesen. Die EMA-Geschichts-AG ist Mitglied der Remscheider Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall und vertrat den Verein bei diesem Anlass, der Jugendrat unterstützte die Aktion. -wey-

Der Pferdestall-Verein erforscht das bittere Schicksal des Lüttringhauser Zuchthaus-Insassen Karel Reusen im 2. Weltkrieg.

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