Zehn Fragen

Inge Prinz: „Wir haben kulturell viel zu bieten“

Ihre Leidenschaft ist der Chor: Inge Prinz. Foto: Jan Christoph Heinsch
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Ihre Leidenschaft ist der Chor: Inge Prinz.

Inge Prinz beantwortet die RGA-Fragen.

Inge Prinz (73) wurde in Linz an der Donau geboren, wurde aber mit sechs Jahren in Remscheid eingeschult. Die Remscheiderin ist gerade als Vorsitzende des Frauenchors Ehringhausen wiedergewählt worden. Seit 2010 sitzt sie dem Chor bereits vor. Heute beantwortet sie unsere zehn Fragen.

Wie würden Sie die Stadt Remscheid in einem Satz beschreiben?

Inge Prinz: Als Großstadt nicht ganz geeignet, aber trotzdem liebenswert.

Was muss ein Nicht-Remscheider unbedingt tun, wenn er in Remscheid ist?

Prinz: Auf jeden Fall die Talsperre besuchen, dort führt meine Nordic-Walking-Strecke entlang. Dann natürlich auch die Müngstener Brücke – und unbedingt ein schönes Konzert besuchen. Da hat Remscheid einiges zu bieten.

Was ist Ihre Leidenschaft?

Prinz: Auf jeden Fall mein Chor, meine kleine Familie. Bei unseren Konzerten moderiere ich auch gerne.

Wer war der Held Ihrer Kindheit?

Prinz: Für mich und meine Schwester war das unser Vater. Er hatte ganz viel Verständnis für seine Töchter.

Welches Buch lesen Sie gerade oder welche Serie schauen Sie gerne?

Prinz: Ich schaue immer donnerstagsabends die Serie „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“, weil mein Neffe Doktor an der Uniklinik in Köln ist, er ist dort in der Herzchirurgie. Die Serie muss ich einfach sehen. Zudem lese ich gerade das Buch „Wer älter wird, braucht Spaß am Leben“ von Bernd Stelter.

Was geht Ihnen in Remscheid auf die Nerven?

Prinz: Diese Negative, das ständige Kritisieren – sei es das DOC oder etwas anderes. Wir erfreuen uns nicht an dem, was wir haben, sondern wir verhindern eher. Und dabei haben wir so viel Schönes. Das ist aber auch ein bisschen bergische Mentalität. Wir könnten uns da ein Beispiel an den Rheinländern nehmen. . .

Wo kann man gut ausgehen?

Prinz: Unbedingt zum Italiener. Ich liebe den Sergio in Lennep. Empfehlen kann ich die selbst gemachten Ravioli und das Tiramisu. Auch der Il Camino in Hasten ist gut.

Was würden Sie tun, wenn Sie Oberbürgermeister von Remscheid wären?

Prinz: Ich habe selbst Jahrzehnte lang bei der Stadtverwaltung gearbeitet und kann sagen: Unser BMW ist sehr kompetent. Den geballten Fachverstand hat er.

Was ist in Remscheid/im Bergischen wirklich einmalig?

Prinz: Die Natur, die Landschaft, die Bauwerke, die vielen kulturellen Möglichkeiten. Ich finde, man kann hier gut und zufrieden leben.

Welche Schlagzeile würden Sie gern im RGA lesen?

Prinz: „Frauenchor Ehringhausen feiert 200-jähriges Bestehen – und ich bin dabei.“ -mw-

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