Offizielle Einweihung im Mai

Lennep: In der Kita Zaubergarten läuft die Eingewöhnungsphase

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Die neue Kita in Hackenberg geht nächste Woche in den Regelbetrieb: Leiterin Stefanie Ackermann-Friedrich.

Neue Einrichtung in Hackenberg hat mit 53 Kindern eröffnet.

Von Andreas Weber

Remscheid. Eine weitere Kita ist in Remscheid in Betrieb gegangen. Am 10. Januar wurde die neue Einrichtung, die den Namen „Zaubergarten“ trägt, in unmittelbarer Nachbarschaft der Grundschule Hackenberg und der Elterninitiative Kita Hackenberg im kleinen Rahmen eröffnet. Geleitet wird die Awo-Elterninitiative von Stefanie Ackermann-Friedrich, die mit zehn weiteren Erzieherinnen, Praktikanten und einer Köchin den personellen Rahmen setzt. „Wir gewöhnen gerade 53 Familien ein“, erklärt Ackermann-Friedrich.

Das ist wörtlich zu nehmen. Wie in Kitas üblich, beginnt die Arbeit mit neuen Kindern behutsam. Die Kinder kommen zunächst nur für wenige Stunden, die Eltern dürfen sie bei diesem ersten Schritt aus dem häuslichen Nest heraus begleiten. Jeweils ein- bis anderthalb Stunden wird täglich geschnuppert. Mit Leben ist der Modulbau, der sich aus 13 großen Gebäudeteilen zusammensetzt, schon gut gefüllt, das Mobiliar trifft – ähnlich wie die Kinder – sukzessive ein.

Tische und Stühle sind mittlerweile da, Regale werden nach und nach mit Elternhilfe aufgebaut, Spielsachen fehlen zum Teil noch. Was die Leiterin aus dem Katalog bestellt hat, trifft jedenfalls den Geschmack der Mitarbeiterinnen. „Die haben mir bestätigt, dass ich alles richtig gemacht habe“, freut sich Ackermann-Friedrich. Wie das restliche Team, hat sie immensen Spaß, eine neue Einrichtung wachsen zu sehen. 80 Kinder wird diese später im Vollbetrieb beherbergen.

Dafür werden weitere Fachkräfte benötigt. Gespräche laufen. Die Awo ist gleichwohl zufrieden, zur geplanten Eröffnung eine schlagkräftige Mannschaft am Start zu haben. Am 24. Januar wird die Awo-Elterninitiative Hackenberg in den Regelbetrieb übergehen. Das Außengelände an der Ecke Hackenberger Straße / Hackenberg ist derweil noch eine große Baustelle.

Offizielle Einweihungsfeier wird es erst im Mai geben

Mit dem Investor, der Stadtsparkasse, ist vereinbart, dass es eine offizielle Einweihung erst im Mai geben soll, wenn draußen und drinnen gefeiert werden kann. Das Konzept des Trägers, der Awo-Elterninitiative, folgt einem offenen Ansatz. Feste Gruppen existieren bis auf die Nestgruppe (U 3) nicht, Kinder erhalten viel kreativen Gestaltungsspielraum, können selbst entscheiden, was ihnen Spaß macht.

In dem eingeschossigen Bau gibt es unter anderem Atelier, Bauraum, Werkstatt, Bewegungsraum, Bücherei, Experimentierraum und Rollspielraum. In der Philosophie spiegelt sich ein Stück Montessori-Pädagogik wider. „Hilfe mit, es selbst zu tun“, hieß ein Leitsatz von Maria Montessori. Die Kinder werden mit ihren Neigungen und Wünschen in den Alltag eingebunden.

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