Zehn Fragen

In der Badewanne kommt Markus Kärst zur Ruhe

Markus Kärst. Foto: Peter Klohs
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Markus Kärst.

Markus Kärst leitet in der 5. Generation das Lüttringhauser Hotel / Restaurant Kromberg.

2004 ist er in den elterlichen Betrieb eingestiegen. Der gelernte Koch wurde 1980 in Remscheid geboren. Er ist Vorsitzender im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Remscheid und Vorstandsmitglied beim Verein Bergische Gastlichkeit. Außerdem gibt er der Gastronomie bei der IHK eine Stimme.

Worauf kann man als Remscheiderin stolz sein?

Markus Kärst: Auf die sehr gute Remscheider Gastronomie, die die Remscheider auch zu schätzen wissen. Außerdem ist Remscheid, soweit ich weiß, bundesweit die einzige Stadt, in der man drei Deutsche Museen besuchen kann: das Röntgen-, das Werkzeug- und das Tuchmuseum.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Kärst: Das darf man in Ihrer Zeitung gar nicht schreiben. (lacht). Ich esse für mein Leben gerne Pizza und Pasta. Und gutes Brot mit Dips. Letzteres hilft mir oft über den Tag. Die Pizza bitte mit wenig Gemüse.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Kärst: Organisieren. Wenn man mit vielen Menschen zusammenarbeitet, muss man als Chef auch oft der „Feuerwehrmann“ sein. Das kann ich echt gut. Manche Kollegen sagen auch, dass ich sehr diplomatisch bin.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Kärst: Das war Giovanni Zarrella auf der Remscheider Almhütte im September 2019. Volles Haus, tolle Stimmung, das war klasse. Und wir hatten als Veranstalter ja auch Glück: Zarrella kann man mittlerweile gar nicht mehr bezahlen.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Kärst: Ich möchte mit Frau Merkel tauschen, weil ich wissen will, wie es ist, ein ganzes Land zu führen. Und vielleicht auch noch mit Jeff Bezos, dem ehemaligen Amazon-Chef. So einen riesigen Konzern zu führen, muss spannend sein.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Kärst: Meine eigene Badewanne. Ich bade leidenschaftlich gerne. Dabei komme ich zur Ruhe.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Kärst: Zurückhaltend, heimatverwurzelt, veranstaltungsaffin.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Kärst: In Urlaub fahren. Ich liebe Reisen mit Kreuzfahrtschiffen, weil ich dort in kurzer Zeit viel sehen kann, mein Bett immer mit mir reist und der Service immer gut ist.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Kärst: Die hiesige Autobahnauffahrt 95a heißt ja ‘Remscheid-Lennep’ und darunter steht ‘Lüttringhausen’. Das würde ich umdrehen. Lüttringhausen soll oben stehen. Alles andere, was ich anpacken würde, wäre keine Sache für den OB.

Welchen Traum hegen Sie?

Kärst: Ich würde gerne in Alaska Lachse angeln. Das hat sich bisher leider noch nicht ergeben, aber ich höre nicht auf zu glauben, dass es mir eines Tages gelingt. Den Lachs würde ich natürlich gerne selbst zubereiten. -pek-

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